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Musterdepots Schwere Jahre für europäische Finanzinstitute

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Alexander Kovalenko beschäftigt sich mit Vertretern der Finanzbranche.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

BMW, Daimler und VW zählen im Dax zu den preiswertesten Aktien. Anleger bezahlen die Unternehmen mit weniger als ihrem achtfachen Jahres-Nettogewinn, bei VW ist es nur knapp der sechsfache. Dahinter stecken Sorgen, dass die Autobauer ihre bisherigen Rekordgewinne nicht wiederholen könnten. Am Dienstag warnte nach Daimler auch BMW vor niedrigeren Erträgen in diesem Geschäftsjahr. Ein Kauf sind die Aktien der Autobauer deshalb wohl noch nicht. Doch darüber nachzudenken lohnt sich, denn die Börse spekuliert auf die Zukunft.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die letzten Jahre waren nicht gerade leicht für die europäischen Finanzinstitute. Mit dem schweizerischen Versicherer Baloise haben wir nur einen Vertreter der Finanzbranche im Portfolio. Die Bankenaktien wurden von uns von Anfang an aus dem Anlageuniversum ausgeschlossen. Dies hängt nicht mit den aktuellen Problemen der Finanzinstitute zusammen, sondern mit der allgemeinen Undurchsichtigkeit der Bankbilanzen. Zusätzlich wird die Profitabilität der Banken unseres Erachtens solange unter Druck bleiben, bis das Niedrigzins-Umfeld endgültig zur Vergangenheit gehört.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Der Goldpreis hat in den letzten fünf Monaten deutlich an Wert eingebüßt und scheint sich nun um 1.200 Dollar einzupendeln. Es war die schlechteste Entwicklung seit 2013. Steigende Zinsen sind für die Goldentwicklung schlecht, da die alternative zu Gold renditierlicher werden. Sollte die US-Wirtschaft durch hohe Zölle und einen Handelskrieg Schaden nehmen, könnte die US-Notenbank dazu veranlassen, die Leitzinsen langsamer anzuheben, was wiederum gut für den Goldpreis wäre. Aktuell entwickle sich die US-Wirtschaft zwar noch relativ gut. Bei den vergangenen drei Zinsentscheidungen im Dezember, März und Juni machte das gelbe Edelmetall stets einen Satz nach oben, der sich aber regelmäßig als temporär erwiesen hat. Als Beimischung innerhalb einer Gesamtvermögensallokation macht Gold für uns weiterhin Sinn.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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