Musterdepots Siemens-Aktie zeigt Stärke

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Ulf Sommer erklärt, warum die Aktie von Siemens deutlich zulegt.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Frohe Kunde für Siemens: Der Mobilitätssparte des Münchener Elektronik- und Mischkonzerns winkt ein Großauftrag aus Großbritannien. Die Londoner Verkehrsbetriebe haben den deutschen Hersteller als bevorzugten Bieter für 94 neue Züge der Londoner U-Bahn ausgewählt. Das Auftragsvolumen würde bei umgerechnet 1,7 Milliarden Euro liegen. Seit Wochen entwickelt sich der Titel gut: Auf Sicht eines Monats legte die Siemens-Aktie drei Prozent zu, der Dax stagnierte in diesem Zeitraum nur. In den letzten drei Monaten gewann Siemens dreizehn, der Dax fünf Prozent.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Hat die von der Bundesbank gesenkte Konjunkturprognose 2018 Auswirkungen auf unseren Investmentprozess? Ganz klar: Nein. Die Investitionsquote wird über ein Wertsicherungsmodell gesteuert, welches von uns nicht überstimmt werden darf. Die Auswahl der Einzeltitel erfolgt aufgrund fundamentaler Kriterien. Dies versetzt uns in eine komfortable Lage, in der wir keine explizite Meinung zum weiteren kurzfristigen Verlauf der Börsen oder Konjunktur brauchen. Zusammen mit unserer Erfahrung bei der Entwicklung der Bewertungsmodelle bildet dies eine robuste Grundlage für unseren Anlageprozess.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Der Dow-Jones-Index könnte seinen sechsten Tag in Folge erleben, an dem es für den US-Leitindex abwärtsgeht. Der sich abzeichnende Handelskrieg zwischen den USA und China könnte möglicherweise weitere Kreise ziehen und belastet daher weiterhin die Stimmung an den Börsen. Auch am Gold- und Rentenmarkt zeigt sich die zunehmende Risikoscheu der Anleger aufgrund des eskalierenden Handelsstreits. Diese Entwicklungen spüren wir auch in unserem Privatbank-‧Depot, bei dem wir mit einer Multi-Asset-Strategie auf Aktien, Anleihen, Gold und Liquidität setzen.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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