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Musterdepots Sind Anleger zu sorglos?

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man mit Timing und Strategie den Markt schlagen kann. Stratege Ulf Sommer fragt sich, ob Investoren zu große Risiken eingehen.
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Ulf Sommer, Handelsblatt

Nach dem Sieg von Emmanuel Macron bei den französischen Präsidentschaftswahlen scheinen die Anleger die politischen Risiken endgültig verdrängt zu haben. Die Angstbarometer an den Börsen, die sogenannten Volatilitätsindizes, notieren auf extrem niedrigen Niveaus. Das heißt, Investoren rechnen in der nächsten Zeit nicht mit hohen Schwankungen. Zu große Sorglosigkeit, das zeigt die Vergangenheit, ist zwar häufig nicht gut. Solange die Geldpolitik aber locker bleibt und die Zinsen in der Euro-Zone niedrig bleiben, müssen sich Aktionäre wohl wirklich wenig Sorgen machen.

Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Der deutsche Außenhandel verzeichnete im März neue Rekordwerte. Die starken Ausfuhren und somit die stark positive Handelsbilanz Deutschlands werden von der anziehenden Weltkonjunktur sowie vom schwachen Euro unterstützt. Hätte die Bundesrepublik derzeit ihre eigene Währung, würde diese im Vergleich zum Euro stark aufwerten, die deutschen Waren würden somit am Weltmarkt teurer, und der Handelsüberschuss würde sinken. Für die europäischen Mittelmeerstaaten ist der Euro dagegen nach wie vor zu stark, was die Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen Länder belastet.

Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Der Fonds GAM Star Credit Opportunities liefert uns seit dem Kauf ein konstantes Risiko-Rendite-Profil und wird damit seinem Anlageziel, die Erzielung eines Kapitalgewinns mit festverzinslichen Wertpapieren in Euro, gerecht. In der letzten Woche hat der Fonds GAM Star Credit Opportunities mit plus 0,72 Prozent seine positive Entwicklung ausgebaut. Für das laufende Jahr 2017 wurde somit ein Plus von mehr als sechs Prozent erzielt. Wir sind mit diesem Performance-Beitrag sehr zufrieden. Unser angestrebtes Gesamt-Renditeziel im Privatbank-Depot beträgt vier bis fünf Prozent pro Jahr.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

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