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Musterdepots Eine unangemessene Freude

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Stada profitiert von baldiger Waffenruhe
Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

Die Ergebnisse des Krisengipfels von Minsk wurden an den Börsen positiv aufgenommen. So konnten viele internationale Aktienmärkte kräftige Kursgewinne verzeichnen. Insbesondere westliche Unternehmen mit Geschäftsaktivitäten in Russland, die in den vergangenen Monaten unter den Sanktionen und der allgemeinen Unsicherheit gelitten hatten, wurden stark nachgefragt. Auch wenn nach dem Krisengipfel noch viele Fragen offen geblieben sind und es gemäß unserer Bundeskanzlerin noch große Hürden zu überwinden gilt, ist dies doch ein Hoffnungsschimmer auf das Ende des Krieges in der Ostukraine.

Aus unserer Sicht könnte dies auch ein Startschuss für eine zunehmende Entspannung in den Beziehungen mit Russland sein. Wir haben daher in unserem Depot Aktien der Stada Arzneimittel AG zugekauft, die sich aufgrund ihres starken Standbeins in Russland zuletzt schwach entwickelt haben.

Russland macht bei Stada etwa 20 Prozent des Umsatzes mit einer überdurchschnittlichen Profitabilität aus. Trotz des starken Kursverfalls des Rubels hatte sich das Management von Stada in den vergangenen Monaten konstruktiv gezeigt, die Krise ohne größere Blessuren zu überstehen.

Das organische Wachstum im russischen Geschäft ist weiterhin ordentlich, die Hauptbelastung kommt nach wie vor über den schwachen Rubel. Auch wenn die Unsicherheit bezüglich des Wechselkurses anhalten sollte, halten wir das Chance-/Risikoprofil derzeit für attraktiv.

Finance Briefing
Investoren sollten Risiken reduzieren
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