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Musterdepots Stetige Dividendenzahler gehören ins Langfristportfolio

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Strategie Sönke Niefünd mag „Dividendenkönige“.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Volkswagen, Continental, BMW und Daimler zählten zum Wochenschluss zu den größten Verlierern. Ursache dürfte eine Hiobsbotschaft aus der Branche sein. Der Zulieferer Kuka hat seine Prognose erneut zurückgenommen, weil das China-Geschäft schwächelt. Die Kursreaktionen zeigen: Zwar haben die Aktien der Autobauer schon viel verloren, auch erscheinen sie gemessen an den Konzerngewinnen, und heruntergerechnet auf jeden Anteilsschein, sehr preiswert. Doch das schützt nicht vor weiteren Verlusten. Schlechte Nachrichten sind also noch immer nicht in den Kursen eingepreist.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Bei der Struktur der Finanzanlagen in Deutschland werden „Bargeld und Einlagen“ und „Lebens- und Rentenversicherungen“ zu hoch gewichtet. Denn diese Anlagegruppen sind derzeit extrem renditeschwach. Zudem gehört die deutsche Bevölkerung zu den ältesten Gesellschaften weltweit. Deswegen wird die reale Höhe der staatlichen Rente sinken. Da die Zinsen im Euro-Raum niedrig bleiben, wäre es ratsam, einen Teil des Vermögens in Aktien zu halten. Diese Anlageklasse bietet trotz der teilweise signifikanten kurzfristigen Schwankungen ein attraktives langfristiges Chance-Risiko-Profil.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Im vergangenem Jahr ist das Konzept, in dividendenstarke Aktien zu investieren, oft nicht aufgegangen. Viele „Dividendenkönige“ haben sich trotz hoher Ausschüttungen deutlich schlechter als der vergleichbare Index entwickelt. Dennoch sind dividendenstarke Aktien für uns ein Basisinvestment in einem langfristig ausgerichteten Portfolio. Es sollte jedoch nicht allein auf die Höhe der Dividendenrendite geachtet werden, sondern darauf, wie hoch die Ausschüttungsquote ist, damit nicht aus der Substanz eines Unternehmens gezahlt wird. Dax-Konzerne schütten im Durchschnitt etwa 40 Prozent des bereinigten Ergebnisses aus.

Anleger können auf Einzeltitel oder auf ETFs setzen. Im Dax ist ein ETF auf den DivDax bei den Anlegern sehr beliebt, da dieser die besten 15 Dividendenzahler aus dem Dax beinhaltet. Einige ETF-Anbieter setzen gezielt auf Aktien, bei denen die Dividende nicht nur nennenswert ist, sondern in den vergangenen Jahren stets gesteigert wurde. Andere Konzepte zielen sogar auf sogenannte Dividenden-Aristokraten: Firmen also, die seit mindestens 25 Jahren alle zwölf Monate ihre Dividenden anhoben.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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