Musterdepots Von US- zu EU-Hochzinsanleihen

Daniel Hupfer hat seine US-Hochzinsanleihen verkauft. Den Erlös hat er im selben Segment in Europa investiert. Die europäische Konjunktur sei vielversprechender. Bei den US-Papieren heißt es dagegen: Gewinne sichern.
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Daniel Hupfer

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Wie in den vergangenen Wochen bereits häufiger kommentiert, haben wir uns gestern von den US-Hochzinsanleihen getrennt. Mit dem Verkauf des iShares USD High Yield ETF haben wir einen Gewinn von etwa sieben Prozent realisiert. Den Verkaufserlös haben wir im europäischen Hochzinsanleihen-Segment wieder reinvestiert. Hintergrund für diese Transaktionen ist unsere Einschätzung, dass die aktuelle Konjunkturdynamik in Europa höher ist, als in den USA.

Zudem liegt ein Schwerpunkt des US-amerikanischen Hochzinsanleihen-marktes auf dem Energiesektor, der durch den gefallenen Rohölpreis derzeit kräftig unter Druck steht. Auch wenn dort die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen nach wie vor gering ist, sind Ausweitungen der Risikoprämien nicht auszuschließen. Wir sichern vor diesem Hintergrund unsere Gewinne.

Mit dem Erwerb des iShares Euro High Yield Corporate Bond ETF bleiben wir im Segment der Unternehmensanleihen mit weniger guter Bonität investiert. Da sich die europäische Konjunktur auf einem, wenn auch schwachen, Wachstumspfad befindet, sollte die Anzahl der Unternehmensinsolvenzen tendenziell weiterhin rückläufig sein. Zudem ist der Fonds über insgesamt 471 aktuell gehaltenen Anleihen hochgradig diversifiziert, so dass der Ausfall einer einzelnen Anleihe einen geringen Einfluss auf die Gesamtwertentwicklung hat. Die Rendite liegt aktuell bei 3,8 Prozent.

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