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Musterdepots Warum Vertrauen am Aktienmarkt alles ist

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Depot-Stratege Ulf Sommer weiß, wieso Kursverluste bei Tech-Firmen besonders kräftig zu Buche schlagen.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

40 Milliarden Euro an Börsenwert hat Facebook in dieser Woche der Datenskandal gekostet. Mit dem Geld ließe sich der gesamte Adidas-Konzern bezahlen. Der Verlust zeigt, wie vergänglich Börsenwert ist, sobald ein Unternehmen an Image verliert. Denn einen Cent weniger Gewinn hat Facebook deshalb noch nicht erwirtschaftet.

Was zählt ist Vertrauen. Und daran mangelt es ganz besonders den amerikanischen High-Tech-Konzernen nicht, deren Aktienkurse sich in den vergangenen Jahren vervielfacht haben. Umso anfälliger sind sie deshalb für Enttäuschungen.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Die Aktie des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine gehört zu den langfristigen Performancespitzenreitern unseres Musterdepots. Sie befindet sich seit Auflage des Musterdepots Ende Januar 2014 im Portfolio und bildet neben der OMV-Aktie unser Exposure am österreichischen Aktienmarkt.

Die aktuelle Bewertung sowie die operative Geschäftsentwicklung des Linzer Unternehmens sprechen unseres Erachtens für ein weiteres Potential des Titels. Voestalpine verfügt über eine ausgezeichnete und diversifizierte Produktpalette von hochwertigen Stahlerzeugnissen. Die Auftragsbücher der Linzer sind derzeit gut gefüllt und die Werke voll ausgelastet.

Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Am Mittwochabend wird die erste Zinsentscheidung der Fed in 2018 erwartet. Die Kapitalmärkte üben sich bis dahin in Zurückhaltung, weil ungewiss bleibt, welche weiteren Signale aus der Rede von Jerome Powell abgeleitet werden. Der US-Dollar sollte von steigenden Zinsen profitieren – dies käme unseren Dollar-Anlagen im Musterdepot zugute, welche sich bislang währungsbedingt unter unseren Erwartungen entwickeln.

Vor dem Hintergrund von „Industrie 4.0“ und den Megatrends „Elektromobilität“ und „Digitalisierung“ bieten sich bei VISCOM weitere Wachstumsperspektiven – wir bleiben investiert.

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser.

Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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