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Musterdepots Wechsel im Autorenteam

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Torsten Johannsen übernimmt das Depot von Sönke Niefünd.
1 Kommentar

Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Ein enttäuschender Gewinnausblick hat die jüngste Erholung der Lufthansa-Aktien gestoppt. Die gestiegenen Kerosinpreise könnten im laufenden Jahr stärker auf das Ergebnis drücken. Die Lufthansa peilt deshalb für 2019 einen operativen Gewinn in der Spanne von 2,4 bis 3,0 Milliarden Euro an. 2018 fuhr die Lufthansa mit 2,8 Milliarden Euro ihr zweitbestes Ergebnis in der Firmengeschichte ein. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von nur fünf ist die Lufthansa die preiswerteste Aktie im Dax. Deshalb bleibt der Depotwert trotz der Kursverluste eine starke Halteposition.

Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Zu den wichtigsten Vorteilen unseres Anlageprozesses gehört die Meinungsfreiheit sowie der Ausschluss der Emotionen bei den Investmententscheidungen. Die Investitionsquote wird über ein Wertsicherungsmodell gesteuert, welches von uns diskretionär nicht „überstimmt“ werden darf. Nach einem Verkaufssignal Ende Dezember wurden alle Einzelaktienpositionen um 50 Prozent reduziert. Die Auswahl der Einzeltitel erfolgt aufgrund strikter fundamentaler Kriterien. Dies versetzt uns in eine komfortable Lage, in der wir keine explizite Meinung zum weiteren kurzfristigen Verlauf der Börsen brauchen. Zusammen mit unserer Erfahrung bei der Entwicklung der Bewertungsmodelle bildet dies eine robuste Grundlage für unseren Anlageprozess.

Das Privatbank-Depot: Torsten Johannsen, Otto M. Schröder Bank

Torsten Johannsen

Das Privatbank-Depot der Otto M. Schröder Bank AG in Hamburg hat ein neues Gesicht. Ab heute wird Torsten Johannsen, Abteilungsdirektor Vermögensanlage der Bank, die Aufgabe übernehmen, die Anlageideen unseres Teams zu präsentieren und zu kommentieren. Die strategische Ausrichtung des Depots bleibt selbstverständlich bestehen. Eine Ausgewogenheit aus Aktien und Anleihen soll auch in Zukunft einen stetigen Ertrag bei vertretbarer Volatilität ermöglichen.

Unabhängig davon notierte der Dax, den aktuellen Risiken zum Trotz, am Ende der Woche auf einem neuen Jahreshoch bei 11.725 Punkten. Am dreifachen Eurex-Verfalltag spielten Brexit-Chaos und trübe US-Konjunktur zunächst eine untergeordnete Rolle, bevor am Nachmittag Gewinnmitnahmen einsetzten.

Grafik

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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1 Kommentar zu "Musterdepots: Wechsel im Autorenteam"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Sommer,

    rechnen Sie doch einfach einmal mit. Für die verschiedene Aktien Ihres Depots errechne ich eine Gesamtsumme von 24. 240 Euro (gerundet). Ihren Bargeldbestand weisen Sie mit 38 409 Euro (gerundet) aus. Macht zusammen ein errechneter Gesamtwert von 62 649 Euro. Soweit die Rechengrößen.

    Aber Sie selbst geben den Depotwert mit 124 203 Euro an. Also rund doppelt so hoch wie sich unschwer errechnen läßt.

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