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Musterdepots Wie sich ein sinkender Tesla-Kurs in Profite ummünzen lässt

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Handelsblatt-Redakteur Ulf Sommer glaubt an Hebelprodukte, die auf nachgebende Kurse von Tesla setzen.
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Das Redaktionsdepot: Ulf Sommer, Handelsblatt

Ulf Sommer

Der US-Elektrofahrzeugherstellers Tesla ist im Vergleich zu etablierten Autokonzernen wie BMW, Daimler oder VW viel zu hoch bewertet. Daher wette ich mit speziellen Hebelprodukten darauf, dass der Aktienkurs über kurz oder lang nachgeben dürfte: Einem Kursrückgang um beispielsweise ein Zehntel von momentan 334 auf 300 Dollar würden die „Turbo-Puts“ in einen Depotgewinn von rund 19 Prozent ummünzen. Ein steigender Tesla-Kurs führt im Gegenzug zu einem überproportionalen Minus. Um die unbegrenzte Laufzeit der Derivate zu ermöglichen, sinkt zudem nach und nach die Aktienkursschwelle ab der ein Totalverlust droht.

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Das Social-Trading-Depot: Alexander Kovalenko, Bayerische Vermögen

Das „Social-Trading“ Musterdepot stellt eine Kombination aus dem Aktienkernportfolio mit aktuell 15 Einzeltiteln und einigen ausgewählten wikifolio-Zertifikaten von der innovativen Plattform wikifolio.com. Die Einzeltitelauswahl basiert auf einem Value-geprägten Investmentprozess, d.h. man investiert in unterbewertete Unternehmen mit einem guten Geschäftsmodell. Bei der Selektion der wikifolios nehmen wir die Strategien der jeweiligen wikifolio-Manager unter die Lupe und versuchen eine bestimmte Diversifikation auf der Strategie-Ebene zu erreichen. Unter dem Strich ist unsere Anlagestrategie langfristig ausgerichtet und transaktionsarm. Die Investitionsquote wird über ein quantitatives Wertsicherungsmodell gesteuert.

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Das Privatbank-Depot: Sönke Niefünd, Otto M. Schröder Bank

Sönke Niefünd

Wenn es nicht der Handelskonflikt ist, dann sind es Sorgen um Konjunktur oder einer Zinsänderung der Notenbanken, die den Markt belasten. Und wenn alle drei positiv sind, wird nach schlechten Unternehmensberichten Ausschau gehalten. Lösungen müssen her, um neue Anleger an die Börsen zu bringen und den Dax an die 12.000 Marke zubringen. Trotz der Börsenturbulenzen haben sich im vergangenen Jahr wieder mehr Anleger in Deutschland an den Aktienmarkt getraut. Nach dem Deutsche Aktieninstitut (DAI), ist die Zahl der Aktionäre im Jahr 2018 auf 10,7 Millionen Bürger gestiegen. Somit besitzt fast jeder 8 Aktien oder Aktienfonds. Nach wie vor stehen bei den Anlegern jedoch Bargeld und Einlagen bei Banken, zum Beispiel Giro-, Tagesgeldkonten oder Festgeldkonten, hoch im Kurs obwohl kaum oder gar keine Zinsen gezahlt werden.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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