Musterdepots Wir setzen auf die Euro-Schwäche

US-Unternehmen überzeugen mit ihren Bilanzen und haben mehr Potenzial als Konzerne aus Europa, sagt unser Kommentator. Er setzt deshalb auf US-Aktien und den Dollar – und profitiert von der Euro-Schwäche.
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Daniel Hupfer

Daniel Hupfer

In den USA hat sich die Wirtschaft zuletzt in beinahe allen Teilsegmenten stark entwickelt. Spiegelbildlich dazu haussierte auch der Aktienmarkt: Die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen im S&P haben die Marke von 2.000 Punkten überwunden und damit ein neues Rekordhoch markiert.

Wir trauen US-Aktien bereits seit längerem mehr Potenzial zu als ihren europäischen Pendants. Konjunkturell präsentiert sich die US-Wirtschaft stärker, die Unternehmen haben mit ihren Ergebnissen bis zuletzt überzeugen können und anders als in Europa halten wir in den USA steigende oder zumindest stabile Margen für wahrscheinlich.

Zudem rechnen wir bereits seit längerem mit einem stärkeren US-Dollar. Der Greenback dürfte angesichts der weniger expansiven Geldpolitik in den USA auch weiterhin gesucht bleiben. Vor diesem Hintergrund haben wir auch einen ordentlichen Anteil an US-Aktien im Portfolio.

Darüber hinaus haben wir mit den letzten Transaktionen das Gewicht im US-Dollar erhöht. Sowohl der Schwellenländer-Anleihenfonds als auch der Hochzinsanleihenfonds sind in US-Dollar denominiert, so dass uns die derzeitige Stärke des US-Dollar gegen den Euro entgegen kommt. Setzt sich die Euro-Schwäche fort, dürfte dies auch dem deutschen Export unter die Arme greifen und vor allem zu positiven Effekten bei den deutschen Automobilunternehmen führen.

Die Strategie zahlt sich aus
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