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Musterdepots Wohin steuert der Goldpreis?

Experten streiten über die weitere Richtung des Goldpreises. Beide Seiten nennen gute Argumente. Auch das Thema Schwellenländer ist in den Musterdepots aktuell – und hier sind die Erwartungen hoch.
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Georgios Kokologiannis Quelle: Pablo Castagnola

Georgios Kokologiannis

(Foto: Pablo Castagnola)

Uneinigkeit herrscht unter Experten darüber, wie es mit dem Goldpreis weitergeht. Seit Anfang Juni hat das Edelmetall seinem Ruf als Krisenanlage alle Ehre gemacht und war zuletzt wegen der zahlreichen geopolitischen Konfliktherde zwischenzeitlich um fast einhundert US-Dollar nach oben geklettert - von rund 1240 auf 1338 Dollar je Feinunze.

Optimisten setzen jetzt auch im zweiten Halbjahr auf steigende Notierungen. Eines ihrer Argumente: Da sich die Wirtschaft in Indien erhole, könnte die Nachfrage hier stark anziehen. Das Land gilt traditionell als einer der größten Käufer physischen Goldes, vor allem in der Hochzeitssaison, die nun beginnt.

Im vergangenen Jahr waren die starken Goldverkäufe durch börsengehandelte Fonds und ein Rückgang der Nachfrage aus dem indischen Subkontinent maßgeblich für ein sinkendes Interesse am Edelmetall.

Skeptiker halten dagegen, dass 2013 trotz fallender Preise die Goldförderung ausgeweitet wurde, sodass derzeit unterm Strich weiterhin ein Überangebot herrsche. Auch ich mache weiter einen Bogen um das gelbe Metall. Zumindest kurzfristig sehe auch ich kein Potenzial für steigende Kurse.

Frühestens bei rund 1.100 Dollar würde ich zugegriffen. Glaubt man Fachleuten, sollte eine langfristige Preisuntergrenze auf diesem Niveau liegen - so viel koste allein die Förderung im Schnitt. Tiefere Notierungen seien nur vorübergehend denkbar, da Goldminen dann ihre Produktion einstellen würden.

Schwellenländer werden sich weiter erholen
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