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Nicht immer nur Angsthasen Wie deutsche Anleger wirklich ticken

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Finger weg vom „Stock Picking“

„Anleger haben heute mehr Fragen denn je“, sagt Tüngler, denn der Kosmos sei für sie deutlich komplizierter geworden. Positiv bewerten die Anlegerschützer, dass die befragten Anleger zwar recht bullish unterwegs und positiv gestimmt sind, dabei aber trotzdem keine überzogenen Renditeerwartungen für die kommenden Monate haben. Knapp 42 Prozent rechnen mit einem Zuwachs von fünf bis zehn Prozent, 24 Prozent rechnen mit mehr als zehn Prozent Zuwachs.

Doch auch wenn Aktienfans es nicht gerne hören, ein anderer Schlüssel zum Erfolg könnte womöglich auch eine Reduzierung der Direktanlage in Aktien zugunsten von Aktienfonds und ETFs sein. Viele Wissenschaftler raten generell von Stock-Picking ab: „Wer glaubt, dass er durch die Auswahl einzelner Aktien und den ständigen Handel an der Börse dauerhaft den Markt schlagen kann, hat schon verloren“, sagt Christoph Kaserer, Professor für Finanzmarktmanagement und Kapitalmärkte an der TU München.

„Vermögensverwaltung ist im Grunde ganz einfach, man kauft breit gestreute Aktienfonds, Anleihefonds und behält einen Teil des Vermögens als Termingeld. Alle anderen Strategien befriedigen zwar den Spieltrieb, aber dafür sollte man nur Geld einsetzen, das man auch verlieren kann.“

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16 Kommentare zu "Nicht immer nur Angsthasen: Wie deutsche Anleger wirklich ticken"

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  • "Im Fokus seiner Kritik stehen dabei die Produktinformationsblätter (PIB). Ein Bankberater darf den Kauf von einzelnen Aktien nur dann empfehlen, wenn zu den Papieren ein solches Produktinformationsblatt existiert, ansonsten ist die Beratung gesetzlich verboten. In der Praxis gibt es zu einzelnen Aktien oder auch zur Aktienanlage allgemein aber wenige solcher PIB. „Es soll sie geben, aber ich habe tatsächlich noch keine gesehen“, sagt Tüngler."

    Sorry, aber so eine Aussage vom Hauptgeschäftsführer der DSW geht ja gar nicht. Soll er mal zu seiner Hausbank gehen....

  • interessiert mich! Können Sie mir mal nähere Details hierzu geben?
    Danke

  • Unterdessen in Europa, haben die Deutschen nur geerntet, was sie in Griechenland und anderswo gesät haben. Letztes Jahr in Griechenland hat der Präsident der PASOK Evangelos Venizelos versprochen dass es seien nicht schaden würden den Sparer Anleihegläubiger. Aber die Anleihegläubiger, auch die kleinsten, haben 53,5% ihres Geldes sofort verloren und nun müssen bis 2042 warten, um den Rest ihres Kapitals zu erhalten. Das war PSI. Jetzt haben solche Anleihen 20% des Nennwerts die vor PSI hatten. Somit 15000 armen und hilflosen Griechen werden von der griechischen Regierung recht ab dem ersten Euro beraubt. Ohne die Garantie für 100.000 Euro, die in Zypern gab. Was war die Rolle von Deutschland in das alles? Was sind Worte wert, wenn sie Sicherheit versprechen zumindest für die Armen und die Kleinen? Was ist Europa wert? Wörter ...
    http://www.youtube.com/watch?v=cjllkUXpXF4

  • Ja Beratung von Investmentbankstern, die ohne die Gelddruckmaschine der EZB und die ständigen Rettungsaktionen durch den Steuerzahler schon längst alle ihr Unternehmen in zu grunde gewirtschaftet hätten.

    Ganz bestimmt brauchen die sicherheitsbewußten und nicht zockenden deutschen Anleger Beratung von Commerzbank und Co - investiert in HRE, kauft Lehmann Zertifikate, jetzt Schifffonds, ... STUPID GERMAN MONEY!

    Die Zukunft dieser Gelddrogenjunkies und ihrer Zombiebanken und Ponzi-Schema Zockereien ist klar vorgezeichnet. Für einen Entzug ist es bereits lange zuspät und die angerichteten Schäden im System sind irreparabel. Aktuell wird mit einer Geldspritze nach der anderen nur die Schmerzen unterdrückt und irrealle Wahnvorstellungen (Blasen) erzeugt.

  • Im Reich der Kontroll- und Steuerungsillusionen ist alles planbar. Sie unterliegen hier einem allzu menschlichen Fehlschluss: wer viel Arbeit in ein Thema steckt, will den Erfolg natürlich diesen Anstrengungen zuschreiben. Ich wünsche Ihnen den dauerhaften Erfolg, aber ich muss Sie warnen: Sie sind ein Opferkandidat für den nächsten schwarzen Schwan (mit oder ohne stopp loss, mit oder ohne hedging)!

  • Für Alle, die hier nur Ihre Rendite oder die Rendite von Indices (=ETF)als alleiniges Kriterium anführen, ist vielleicht auch mal eine Risikobetrachtung interessant. Vielleicht ist ein aktiv gemanagter Fonds auf den zweiten Blick besser, da er z.B. eine geringere Vola aufweist. In einem Aufwärtsmarkt liege ich vielleicht mit einigen Einzelwerten besser, aber im Vergleich zu welchem Risiko?
    Aber auch für die Betrachter der reinen Performance gibt es Beispiele von guten aktiven Managern, z.B. DWS Deutschland vs. DAX, trotz Kosten mit einer Outperformance von 16,04% auf 3 Jahre und 33,15% auf 5 Jahre. Ich kann die Verteufelung von Fonds einfach nicht nachvollziehen.

  • @th235
    Glück ist etwas für Menschen, welche planlos leben. Erfolg ist in allen Lebensbereichen planbar. Es erfordert aber den Willen und Einsatz sich damit zu beschäftigen.

    @Benchmark
    In 2011 waren es 8,22% nach Steuern.

  • @Thomas
    ... sorry ich meinte 2011. Danke

  • @Thomas
    ... und wie war Ihre Rendite in 2010?

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    Bitte lest den Artikel auf der Online-Seite von "Mehr Schein als Sein". Das spricht doch vieles gegen die Manager, die selbst alles unter den Tisch kehren und nach außen hin so Tun, als wäre es von "Gold". Damit ist die Bilanz gemeint. Was sich dahinter verbirgt, ist schlichtweg ein Haufen Dynamit. Das zeigen die Beispiele mit dem Praktiker-Markt oder der IVG. Davor schon die Pfleiderer AG. Was macht man als Kleinaktionär, wenn die Vorstände mit den Bankern kungeln und die Banker für die Gewährung eines Kredites Provisionen verdienen, die sie nicht versteuern brauchen und der Vorstand Größenwahnsinnig wird. Dann nur zukaufen, hilft die operationalen Ziele im Unternehmen zu erreichen, nicht aus. Der Erfolg muss durch eigene Leistungen, also durch inneres Wachstum, erreicht werden. Doch davon sind die heutigen Vorstände weit entfernt. Was heisst, das jedes Unternehmen in den Sand gesetzt werden kann, ohne dass ein Kleinaktionär eingreifen kann. Da helfen keine Optionsscheine, andere Zertifikate und auch kein ausgeklügeltes Anlageverhalten, sondern nur Glück dazu, wie im Lotto. Alles anderes ist doch ein Vorgauckeln von Tatsachen. Auch die von "Thomas" angegebenen Gewinne nach Steuern u.a.

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