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Oldtimer als Investment Fahren wie Delon

Ein Scheunenfund in Frankreich beschleunigt derzeit den Puls von Oldtimer-Fans. Die raren Rostlauben sind teils Millionen wert. Als Anlage-Alternative für private Investoren haben „Chrom-Juwelen“ aber ihre Tücken.
12.12.2014 - 06:20 Uhr
Sensationelle Scheunenfunde in Frankreich - „Das letzte Mal, dass so etwas entdeckt wird“ Quelle: Artcurial

Scheunenfunde in Frankreich: Der Ferrari - unter einem Stapel Oldtimer-Zeitschriften - und der Maserati sind zusammen mindestens 12 Millionen Euro wert.

Düsseldorf Der Fund ist einmalig. Auf einem verlassenen Anwesen im Westen Frankreichs  stoßen Pierre Novikoff  und Mathieu Lamour, Automobilexperten vom Auktionshaus Artcurial, auf eine vergessene Oldtimersammlung. Unter verrosteten Wellblechen lagern rund 60 Fahrzeuge, darunter extrem seltene Modelle von Marken wie Bugatti, Maserati und Ferrari. Die Sammlung wurde von dem Transportunternehmer Roger Baillon in den 50-er Jahren begonnen und sollte auf dem Anwesen zu einem Automuseum werden.

Experten waren bisher davon ausgegangen, Baillon hätte den Bestand aufgelöst. Die beiden Oldtimer-Schatzsucher waren einem Hinweis nachgegangen und fühlten sich nach eigenen Angaben, „wie die Entdecker von Tutanchamuns Grab“. Den absoluten Höhepunkt der Sammlung stellt wohl ein Ferrari 250 GT SWB California Spyder dar. Das nur 37 mal gebaute Fahrzeug gehörte mal dem prominenten französischen Schauspieler Alain Delon.

Eine Entdeckung, wie das Grab eines Pharao
Die Autos waren in Unterständen untergebracht (mittig ein Facel Vega Excellence, hinten ein Talbot Lago T26 Cabriolet Saoutchik
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Oldtimer-Scheunenfund: Transport-Unternehmer Roger Baillon hatte in den 1950er Jahren begonnen seltene Wagen für ein eigenes Automuseum zu kaufen. Als es mit seiner Firma bergab ging, wurde aus den Plänen nichts mehr, die Sammlung geriet die Sammlung in Vergessenheit. Und wurde erst jetzt wiederentdeckt.

Die Autos waren in verfallenden Unterständen untergebracht (mittig ein Facel Vega Excellence, hinten ein Talbot Lago T26 Cabriolet mit Saoutchik-Karosserie).

(Foto: )
Auch rostige Lkw-Ruinen standen auf dem Anwesen - der Besitzer hatte ein Transport-Unternehmen. Vorn der Ferrari 250 GT California SWB
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Auf dem Anwesen mit den wertvollen Oldtimern fanden sich aber auch rostige Lkw-Ruinen und viel landwirtschaftliches Gerät. Kein Wunder, denn der Besitzer hatte ein Transport-Unternehmen. Vorn im Bild: der Ferrari 250 GT California SWB, sicher das Highlight der Sammlung ...

(Foto: )
Die beiden Entdecker vom Auktionshaus Artcurial: Matthieu Lamoure (links) und Pierre Novikoff
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Jäger der verlorenen Chrom-Juwelen: Die beiden Entdecker vom Auktionshaus Artcurial: Matthieu Lamoure (links) und Pierre Novikoff gingen einem Tipp nach und spürten die Raritäten auf.

(Foto: )
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Der wertmäßig größte Schatz der Sammlung ist sicher dieser Ferrari von 1961. Der 250 GT SWB California Spider ist eines von nur 37 jemals gebauten Exemplaren, und hat laut Artcurial einen geschätzten Wert zwischen 9,5 und 12 Millionen Euro. Prominenter Vorbesitzer ist Schauspieler Alain Delon.

(Foto: Artcurial)
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Noch seltener als der Ferrari ist dieser Maserati Gran Sport mit Karosserie von Frua. Das Modell von 1956 wurde laut Artcurial nur dreimal gebaut.

(Foto: Artcurial)
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In den 50er und 60er Jahren baute der italienische Karosseriekünstler Pietro Frua etliche Sonderformen auf Maserati-Basis, meist für gut betuchte Kunden aus der High Society. Heute sind die nur in geringsten Stückzahlen entstandenen Modelle besonders gesucht, und teuer.

(Foto: Artcurial)
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Schätze unter Wellblech: Die Entdecker sagten, sie seien völlig überwältigt gewesen. Sie hätten sich gefühlt wie Archäologen, die das Grab eines Pharao entdecken.

(Foto: Artcurial)

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