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Opportunistische Dax-Prognosen Ein Bärendienst der Banken

Die Banken tragen eine Mitschuld an der Abneigung der Deutschen gegenüber Wertpapieren. Mit abenteuerlichen Vorhersagen lockten sie Sparer. Nun wollen sie davon nichts mehr wissen. Was sollen Anleger noch glauben?
29.09.2015 - 21:56 Uhr
huGO-BildID: 48347649 A trader looks at documents when the curve of the German stock index DAX went up again at the stock market in Frankfurt, Germany, Thursday, Aug. 27, 2015. (AP Photo/Michael Probst) Quelle: ap
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huGO-BildID: 48347649 A trader looks at documents when the curve of the German stock index DAX went up again at the stock market in Frankfurt, Germany, Thursday, Aug. 27, 2015. (AP Photo/Michael Probst)

(Foto: ap)

Frankfurt Es ist ein ständiges Lamento aus der Finanzbranche: Die Deutschen vertrauten viel zu wenig der Aktienanlage, parkten ihr Geld lieber auf Tagesgeldkonten. Das ist in der Tat ein großer Missstand – jedoch einer, für den die Banken mit allzu opportunistischen Börsenprognosen maßgeblich mitverantwortlich sind.

„Gehirn ausschalten und kaufen – egal zu welchem Preis!“ Das war im Frühjahr die Antwort eines leitenden Bankers aus dem Privatkundengeschäft auf die Frage, wie sich Anleger angesichts der fundamental überbewerteten Kurse am deutschen Aktienmarkt verhalten sollten. Kein Einzelfall zu jener Zeit. Die Branche befand sich im Rekordrausch. Der Dax notierte oberhalb von 12.000 Punkten – mehr als verdreifacht hatte sich der Leitindex seit dem Start der Hausse im März 2009. Das hielt die Investmentbranche nicht davon ab, ihr Mantra von der angeblichen Alternativlosigkeit von Aktien zu wiederholen – und auch konservative Sparer in die heiß gelaufenen Märkte zu drängen.

Georgios Kokologiannis ist Redakteur im Finanzteam des Handelsblatts, mit Sitz in Frankfurt am Main. Er studierte Betriebswirtschaftslehre in Düsseldorf mit Schwerpunkt auf Controlling und Marketingmanagement. Bereits während seiner Studienzeit wirkte der Diplom-Kaufmann erstmals an der Entwicklung des Handelsblatt-Onlineangebots mit. Seinen journalistischen Feinschliff erhielt der Kapitalmarktexperte an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Mit Geldanlage-Themen beschäftigt sich der Derivatespezialist für das Handelsblatt seit mehr als 17 Jahren. Dabei wurde er mit dem DDV-Preis für Wirtschaftsjournalisten ausgezeichnet und hat zuletzt vier Jahre lang das Musterportfolio der Redaktion verantwortet.

Georgios Kokologiannis ist Redakteur im Finanzteam des Handelsblatts, mit Sitz in Frankfurt am Main. Er studierte Betriebswirtschaftslehre in Düsseldorf mit Schwerpunkt auf Controlling und Marketingmanagement. Bereits während seiner Studienzeit wirkte der Diplom-Kaufmann erstmals an der Entwicklung des Handelsblatt-Onlineangebots mit. Seinen journalistischen Feinschliff erhielt der Kapitalmarktexperte an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Mit Geldanlage-Themen beschäftigt sich der Derivatespezialist für das Handelsblatt seit mehr als 17 Jahren. Dabei wurde er mit dem DDV-Preis für Wirtschaftsjournalisten ausgezeichnet und hat zuletzt vier Jahre lang das Musterportfolio der Redaktion verantwortet.

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