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Pershing Square Der größte Spac-Deal ist besiegelt: Ackman steckt vier Milliarden Dollar in Universal Music

Der US-Hedgefonds-Milliardär erwirbt über eine börsennotierte Blanko-Gesellschaft zehn Prozent am weltgrößten Musikverlag. Der ist jetzt 35 Milliarden Euro wert.
21.06.2021 - 08:11 Uhr Kommentieren
Die Musiksparte des französischen Konzerns Vivende soll Ende September selbst an die Börse gebracht werden. Quelle: Bloomberg
Zentrale von Universal Music in Santa Monica

Die Musiksparte des französischen Konzerns Vivende soll Ende September selbst an die Börse gebracht werden.

(Foto: Bloomberg)

New York Der französische Medienkonzern Vivendi verkauft zehn Prozent seiner Musiksparte Universal Music an ein vom Hedgefonds-Milliardär William Ackman aufgelegtes Finanzvehikel. Am Sonntagabend bestätigte Ackmans Pershing Square Tontine Holdings (PSTH) den Anfang Juni bekannt gewordenen Deal.

Der Kaufpreis betrage laut der endgültigen Vereinbarung vier Milliarden Dollar, teilten die Amerikaner in New York mit. Die Musiksparte wird durch die Transaktion insgesamt mit 35 Milliarden Euro (41,5 Milliarden Dollar) bewertet.

Vivendi hatte im Februar mitgeteilt, Universal Music an die Börse bringen zu wollen. Der IPO an der Euronext Amsterdam soll bis Ende September abgeschlossen sein, teilte der Konzern mit. Erst danach wird PSTH Universal-Anteile an seine Aktionäre weiterreichen.

Universal ist der größte Musikverlag der Welt, aktuell stehen dort unter anderem Künstler wie Taylor Swift, Drake und Billie Eilish unter Vertrag. Aber auch deutsche Künstler wie Rammstein und Rolf Zuckowski gehören zum Portfolio.

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    Ackman hatte mit seinem Spac Pershing Square im Juli 2020 vier Milliarden Dollar eingesammelt – so viel Geld wie keine Blankoscheck-Gesellschaft zuvor. Ein Spac, kurz für Special Purpose Acquisition Company, ist eine Mantelgesellschaft, die kein eigenes Geschäft hat. Sie sammelt Geld ein, um später mit einem Start-up zu fusionieren und dieses so im Schnelldurchgang an die Börse zu bringen.

    Nach Bekanntwerden des Deals Anfang Juni waren PSTH-Aktien um fast zwölf Prozent eingebrochen und konnten in den zurückliegenden drei Wochen die Verluste nur zum Teil ausgleichen. Zum Börsenschluss am Freitag notierten die Papiere an der New Yorker Börse beim Kurs von 22,70 Dollar. Vor der Ankündigung des Deals lag der Preis noch bei gut 25 Dollar.

    Mehr: Europachef von Morgan Stanley: „Wir erwarten mehr grenzüberschreitende Deals“.

    • dpa
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