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Privatanlage Finanzagentur kündigt Tagesanleihe zum Jahresende

Die Tagesanleihe war bei Privatanlegern lange gefragt. Jetzt gibt die zuständige Finanzagentur die Kündigung des Projektes zum Jahresende bekannt.
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Ein Grund für die Kündigung: Der Verwaltungsaufwand für Tagesanleihen seien zu hoch. Quelle: Reuters
Euro-Münzen

Ein Grund für die Kündigung: Der Verwaltungsaufwand für Tagesanleihen seien zu hoch.

(Foto: Reuters)

BerlinDie für das Schuldenmanagement des Bundes zuständige Finanzagentur stellt zum Jahresende ihre Tagesanleihe ein. Die Kündigung des bei Privatanlegern einst gefragten Produktes erfolge zum 31. Dezember 2019, teilte die Finanzagentur am Dienstag mit. Sie hatte sich vor Jahren aus dem Privatkundengeschäft zurückgezogen.

Dafür wurden wirtschaftliche Gründe genannt: Der Bund kann sich über Bundesanleihen günstiger finanzieren, während die Bestände an Tagesanleihen stark zurückgegangen sind und der Verwaltungsaufwand hoch ist.

Die Tagesanleihe wurde 2008 als Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland mit unbefristeter Laufzeit eingeführt. Ähnlich einem entsprechenden Konto wird das angelegte Geld täglich verzinst und ist auch täglich verfügbar. Die Höhe der Verzinsung orientiert sich am europäischen Interbankensatz Eonia.

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