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Privatbank-Depot Charttechnik sendet eher Kaufsignale

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Torsten Johannsen interpretiert die aktuelle Charttechnik.
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Das Privatbank-Depot: Torsten Johannsen, Otto M. Schröder Bank

Torsten Johannsen

Unruhige Zeiten an den weltweiten Aktienmärkten – seit vergangener Woche fällt auch der Dax um mehr als sechs Prozent von 12 400 auf aktuell 11 650 Punkte. Die Gründe sind bekannt – das Twitter-Säbelrasseln des amerikanischen Präsidenten zu Handelszöllen gegen China löste in einer euphorischen Börsenstimmung Gewinnmitnahmen aus. Zudem führte ein stark abwertender chinesischer Yuan zu einer Verschärfung im Konflikt zwischen den beiden Weltmächten. Der Dollar-Yuan-Wechselkurs mutiert zum Krisenbarometer.
Gut, dass die 200-Tage-Linie des Dax (11 640 Punkte) noch nicht signifikant unterschritten wurde und der Relative-Stärke-Index charttechnisch eher Kaufsignale anzeigt. Die Deutsche-Post-Aktie in unserem Privatbank-Depot konnte sich von der schwachen Börsenstimmung nicht abkoppeln. Trotz der Verluste der vergangenen Tage freuen wir uns über einen Kursgewinn seit Jahresbeginn in Höhe von 20 Prozent.

Grafik

Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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