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Privatbank-Musterdepot Geldpolitik der EZB im Fokus der Anleger

Drei Manager, drei Konzepte, drei Portfolios: Die Musterdepots zeigen, wie man den Markt schlagen kann. Stratege Torsten Johannsen blickt auf ein mögliches „Bankenhilfspaket“.
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Das Privatbank-Depot: Torsten Johannsen, Otto M. Schröder Bank

Torsten Johannsen

Im Vorfeld der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) konsolidieren die Märkte auf hohem Niveau. Neben der Automesse IAA in Frankfurt werden von dieser Sitzung für die Märkte maßgebliche Impulse erwartet. Die Zinssituation dürfte sich erneut verschlechtern, allerdings erwarten wir ein „Bankenhilfspaket“ in dem Sinne, dass die Minuszinsen an die EZB erst nach gewissen Freigrenzen zu zahlen sind.
Abzuwarten bleibt auch, was bei dem Klimapaket der Regierung herauskommt, das am 20. September bekanntgegeben wird. Nicht auszuschließen ist, dass die deutsche Industrie ihre Produktionskapazitäten danach wieder mehr in das Ausland verlagern wird. Interessant wird am Mittwoch die Diskussion im Aufsichtsrat von Thyssen-Krupp zur Aufzugsparte. Sollte diese ganz veräußert werden, kann sich Thyssen über einen soliden zweistelligen Milliardenbetrag freuen. Das dürfte den Aktienkurs im Sinne des Großaktionärs Cevian deutlich beflügeln.

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Die Regeln der Depots

Die Musterdepots veranschaulichen aussichtsreiche Anlagestrategien und geben Anregungen, mit denen Investoren ihre Renditeziele erreichen können. Im Vordergrund steht nicht ein Wettbewerb zwischen den drei Portfolios, sondern vielmehr die Nachvollziehbarkeit und Transparenz der Anlageentscheidungen für den Leser. Jeder Kommentator startet mit einem fiktiven Anfangskapital von 100.000 Euro. Zu Beginn, am Freitag, dem 31. Januar 2014, wurden mindestens fünf Wertpapiere gekauft. Danach steht es den Kommentatoren frei, wann sie investieren. Es werden Gebühren für Kauf und Verkauf von 0,25 Prozent angenommen und vom Barbestand abgezogen. Zinsen und Dividenden werden dem Barbestand zugebucht. Die Depotzusammensetzung muss sich nicht täglich ändern.

Die Beiträge stellen keine Anlageberatung dar, insbesondere geben sie keine Empfehlung zum Kauf der genannten Wertpapiere. Sie sollen einen Anreiz zum Nachdenken und zur Diskussion über Marktentwicklungen und Anlagestrategien geben.

Die vollständigen Depots finden Sie hier: Handelsblatt-Depot, Social-Trading-Depot, Privatbank-Depot.

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