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Profi-Anlageempfehlung Anleger sollten sich auf Inflation einstellen

Die Notenbanken werden die Märkte mit Liquidität befeuern. Der Zeitpunkt für die Inflationsschübe ist kaum vorhersehbar. Daher empfiehlt es sich die Portfoliostruktur sukzessiv auf eine höhere Inflation auszurichten.
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Autor Stefan Keitel ist Global Chief Investment Officer der Credit Suisse. Quelle: Pressebild

Autor Stefan Keitel ist Global Chief Investment Officer der Credit Suisse.

(Foto: Pressebild)

Die massiven Liquiditätsspritzen der Notenbanken zur Bekämpfung der Euro-Zonen-Krise wecken die alten Inflationsängste in Deutschland. Profis wie Privatanleger fragen sich: Führt überbordende Liquidität zwangsläufig zu nachhaltigen Inflationsentwicklungen? Sollte man sich investmentstrategisch gegen Inflationstendenzen positionieren? Wann ist der richtige Zeitpunkt gekommen?

Die Inflationssorgen sollten sich zunächst noch als verfrüht erweisen: Banken haben die Kreditvergabe eingeschränkt, die Konsumenten legen ihr Geld weiterhin verstärkt auf die hohe Kante, die Kapazitäten der Unternehmen sind nicht ausgelastet und ihre Spielräume für Preisüberwälzungen gering. Zudem ist insbesondere in der Euro-Zonen-Peripherie die Furcht vor Deflation größer, und es wird nach Wegen gesucht, eine Depressions- und Deflationsspirale zu vermeiden.

Die Notenbanken werden demnach die Märkte weiter mit Liquidität befeuern. Über kurz oder lang wird dies jedoch in Verbindung mit einer Normalisierung der Gesamtsituation auch jenseits der Schwellenländer zu einem nachhaltigen Inflationsanstieg führen.

Der Zeitpunkt und das Ausmaß der jeweiligen Inflationsschübe lassen sich jedoch kaum exakt vorhersagen. Aus unserer Sicht empfiehlt es sich daher bereits jetzt, die Portfoliostruktur sukzessive auf diesen sehr wahrscheinlichen Langfristtrend hin auszurichten. Dabei gilt es jedoch, einige Besonderheiten zu beachten.

Was Keitel Anlegern empfiehlt
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18 Kommentare zu "Profi-Anlageempfehlung: Anleger sollten sich auf Inflation einstellen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Wem dient die Inflation? Industriell ist Gold fast unverwertbar und das macht die gigantischen Bestände bei den Banken zu Staubfängern. Das ist der Grund, warum die Goldhausse geschürt wird und der Glaube an Inflation: das nutzlose Altmetall soll weg!
    Von Eichelburg darf man wegen seiner verqueren Logik annehmen, daß er selbst auf Gold sitzt, oder anteilmäßig von Goldhändlern bezahlt wird für die Dummverkäuferei.
    Denn hätte er kein Gold, wäre es für ihn die ideale Gelegenheit, sich mit Massen einzudecken, da es ja angeblich toll unterbewertet ist. Wenn Gold wirklich gedrückt würde, würde Gold subventioniert.

    Für einen neuen Goldstandard ist die Zeit abgelaufen, da könnte man ebenso gut mit der Postkutsche gegen den Bahnverkehr antreten. Für einen Goldstandard müßten die Schuldenberge als Anleihen auf die Goldbestände umfunktioniert werden, wofür die Goldbestände nicht ausreichen, es sei denn, die Unze kostete 1 Milliarde Dollar. Und wie sollten Spanien, Italien, Portugal oder Deutschland an diesen Goldberg rankommen? Wir trieben den Preis in den Himmel!
    Eichelburg kann nach Sachlage nur ein Profiteur einer Goldhausse sein, entweder im Auftrag für Goldhändler, oder er ist selber einer - oder beides.
    Das ist eine künstliche Zwiebelhausse und meine Prophezeihung, wenn sie sich ausgetobt hat, fällt Gold auf seinen realen Wert, der vielleicht bei 2 oder 3 Dollar liegt.
    Wer Gold hat, verkaufe jetzt an die Verrückten: die Gelegenheit ist da!
    Mit der Zwiebel war das genauso; 40 fette Ochsen haben die Wahnsnnigen für eine gezahlt, Tonnen von Käse und Wagenladungen voll Butter, schließlich ganze Fabriken.
    Im Unterschied nur ist die Goldhausse künstlich geschürt, während damals noch eine echter Irrglaube dran hing.
    Eichelburg ist "Hartgeldinvestor" kein "Papiergeldhai" - klar?

  • Die Leute kaufen wie wild Bundesanleihen mit unter 2% Zinsen p.a., um nach Steuern und Inflation jedes Jahr 1% ihres Vermögens zu verlieren. Aber sie haben nach eigener Meinung (nominellen) Kapitalerhalt. Solange die Leute also betrogen werden wollen, solange hat die Politik leichtes Spiel. Das billige Geld, mit dem das Schuldenmachen der Staaten weiterhin ermöglicht werden soll, wird zunächst zu einer Vermögenspreisinflation führen und erst dann zu einer "normalen" Inflation, die m.E. mindestens 5 - 10% p.a. betragen wird.

  • DonSarkasmo, danke für ihre treffliche Interpretation zu diesem Thema.
    Danke

  • Toll! Der Keller ist dazu mit Lebensmittel für 5 Jahre voll und der Tresor mit Edelmetall.
    Die wertlosen Bundesanleihen können die Enkelkinder allerdings später mal einrahmen, wenn sie mit dem geretteten Edelmetall sich einen modernen Hybrid-Golf gekauft haben.

  • @ DonSarkasmo

    Genau - auf zur Pogromparty.

  • Ja ich habe mich gewappet mit 10 jähr. Bundesanleihen und ich fahre einen grauen Golf. Da ist man auf der sicheren Seite und fällt nicht auf. Und ich grüße meine Nachbarn höflich.

  • Aus meiner Sicht steht zweierlei bevor: Abschwächung der Konjunktur und Inflation. Das bedeutet erstens, dass die schwächere Konjunktur die Inflation in Grenzen halten wird. Zweitens werden die Kurse der empfohlenen Rohstoff-Aktien fallen (bei Stahl gibt es bereits jetzt Überkapazitäten). Es ist riskant, auf Aktien zu setzen, die zweistellig fallen können, nur um einer Inflation zu entgehen, die im einstelligen Bereich liegen wird.

  • Das Gemeine ist nur, dass im fortgeschrittenen Krisenstadium die, die aufgrund ihrer eigenen Dummheit und Ignoranz verarmt sind, die anderen, die sich ihr Vermögen erhalten oder auch vermehrt haben, mit vor Neid flimmerndem Blick als Krisengewinnler und Volksschmarotzer hinstellen und verfolgen werden.
    Wie's halt immer ist .......

  • sein soll .....

  • Wer sagt, das da irgendwo ein Problem sei soll ?

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