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Auf- und ab an den Börsen

Die Aktienmärkte werden sich erholen, glaubt Ken Fisher.

(Foto: dpa)

Profi-Anlageempfehlung Hoffnung für Aktien – Warum auf schlechte Börsenjahre oftmals gute folgen

Was fällt, muss auch wieder steigen: Finanzexperten machen Anlegern Mut für das noch junge Jahr. Mehrere Faktoren sprechen für einen Aufschwung.
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Das Jahr 2018 hat enttäuscht. Lassen Sie sich davon nicht die Perspektive eines glänzenden Jahres 2019 verdunkeln. Die Aktien dürften in einer V-förmigen Reaktion nach oben springen. Der Deutsche Aktienindex (Dax) endete im vergangenen Jahr 22,1 Prozent unter dem Hochpunkt vom 23. Januar. Den weltweiten Aktien erging es mit minus 12,6 Prozent gegenüber dem Oktober-Hoch besser.

Das erzeugt, wie abzusehen war, große Sorgen. Anleger fürchten die Geldpolitik, Zölle, den Brexit, Populisten, China, einen wirtschaftlichen Abschwung und mehr. 2018 war weltweit von Furcht geprägt. Die Anleger kauten immer wieder dieselben Themen durch.

Aber schauen Sie nach vorn, nicht zurück. Eine einfache, historische Tatsache über globale Aktien: Auf schlechte Jahre folgen gute, sofern es keine globale Rezession oder einen globalen Krieg gibt.

Amerika liefert mit seinen am weitesten zurückreichenden Daten den Nachweis: Seit 1925 stiegen US-Aktien in den zwölf Monaten nach einer Korrektur um durchschnittlich 34 Prozent. In den zwölf Monaten nach einem Bärenmarkt legten sie im Schnitt um 47 Prozent zu. Eine negatives Jahr 2019 bräuchte eine globale Rezession, die nicht zu erwarten ist.

Der steile Rückgang im Dezember wurde vor allem von Hunderten amerikanischen Hedgefonds getrieben, die jeweils nur in kleinem Kreis angekündigt hatten, zum Jahresende zu schließen. Niemand wusste, dass es so viele waren. Bei der Liquidierung wetteiferten sie miteinander und verkauften möglichst schnell, ohne Rücksicht auf die Preise.

Der Gründer und Chairman der US-Vermögensverwaltung Fisher Investments schreibt regelmäßig im Handelsblatt. Quelle: privat
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Der Gründer und Chairman der US-Vermögensverwaltung Fisher Investments schreibt regelmäßig im Handelsblatt.

(Foto: privat)

Panik kam auf – daher der Rückgang, der dem linken Flügel eines V ähnelt! Die Aktien dürften nun auf der rechten Seite des V hochschießen. Wie sie es immer tun. Ich glaube, sie haben damit schon begonnen.

Der Dezember war einer der schwächsten Monate weltweit seit 1970. Trotzdem erlebten in Q3 nur fünf Industrieländer, einschließlich Deutschlands, einen Rückgang des Bruttoinlandprodukts. Das geht vorüber: Monatliche Daten zeigen Wachstum und wieder mehr Neuaufträge.

Nach vorn gerichtete Indikatoren wie die des Conference Board für die USA und die führenden Wirtschaftsindizes der Euro-Zone sind hoch und steigen weiter. Die Gewinne gingen 2018 nach oben, das sollte sich 2019 fortsetzen. Trotzdem fielen die Kurse und damit die Bewertungen. Doch auf Jahre mit sinkenden Bewertungen folgen stets global steigende Kurse.

Angesichts der Geschwindigkeit des Rückgangs dürfte der V-förmige Anstieg ähnlich schnell erfolgen – ohne Vorwarnung! Was auch immer Sie tun, behalten Sie Aktien. Halten Sie sich eine V-förmigen Kurswende vor Augen – den Einstieg in ein viel glücklicheres Jahr 2019.

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