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Robert Halver zu neuen Plänen der EZB „Aktien kaufen? Eine absolute Schnapsidee“

Nach dem Erwerb von Anleihen könnte die Europäische Zentralbank bald auch Aktien kaufen. Im Interview erklärt Kapitalmarktexperte Robert Halver die Auswirkungen auf die Aktienmärkte. Und was die bessere Alternative wäre.
24.08.2016 - 14:12 Uhr
Der Kapitalmarktexperte der Baader Bank, Robert Halver, steht im Handelssaal der Frankfurter Börse und spricht mit seinen Kollegen. Für ihn würde ein Aktienkaufprogramm durch die EZB die Probleme nicht lösen. Quelle: dpa
Robert Halver

Der Kapitalmarktexperte der Baader Bank, Robert Halver, steht im Handelssaal der Frankfurter Börse und spricht mit seinen Kollegen. Für ihn würde ein Aktienkaufprogramm durch die EZB die Probleme nicht lösen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Mit seinen Prognosen liegt Robert Halver, Leiter der Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, oft richtig. Bereits von anderthalb Jahren prophezeite er, dass über eine Abschaffung des Bargeldes diskutiert wird und die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen in Negative dreht. Die neue Gefahr, die der Kapitalmarkstratege sieht: Die EZB kauft nicht nur wie bisher in großem Stil Staatsanleihen, sondern auch Aktien.

Herr Halver, wie wahrscheinlich halten Sie es, dass die EZB bald auch Aktien kauft?
Falls die Liquiditätsschwemme auf herkömmliche Weise wie durch den Anleihenkauf nicht funktionieren sollte, wäre der Kauf von Aktien das nächste Kapitel, das aufgeschlagen wird. Die Unternehmen können sich dann noch leichter refinanzieren und der Konsum würde befördert. Die europäische Notenbank hat bereits mit Japan ein Beispiel. Dort dreht man bei den Aktienkäufen schon ein großes Rad. Ende 2016 wird dortige Notenbank bei 55 Konzernen der größte Aktionär sein.

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