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Schärfere Regeln für Crowdinvesting Der Schwarm hat Reformbedarf

Für Crowdinvesting gelten derzeit Sonderregelungen. Für Anleger sei das fatal, sagen Experten. Die Politik will die Finanzierungsinstrumente stärker regulieren. Ein zweiter Fall Prokon soll sich nicht wiederholen.
Seit 2014 haben Anleger 167 Millionen Euro in 231 Projekte gesteckt. Quelle: ullstein bild
Dicht belegter Strand

Seit 2014 haben Anleger 167 Millionen Euro in 231 Projekte gesteckt.

(Foto: ullstein bild)

Berlin, FrankfurtFür viele Anleger war es ein Schock. Über drei Millionen Euro hatte das Start-up Protonet über die Internetplattform Seedmatch bei Kleinanlegern an Geldern eingesammelt. Doch Anfang 2017 war Schluss. Geschäftsführer Ali Jelveh musste für den jungen Hamburger Serverhersteller Insolvenz anmelden. Man habe die Investoren „hinsichtlich einer weiteren Anschlussfinanzierung nicht mehr überzeugen“ können, schrieb die Gründerfirma im Februar in einer Mitteilung. Eine schlechte Nachricht für die Anleger, die sich vom Geschäftsmodell begeistern ließen und sich beteiligt hatten – ihr Geld ist verloren.

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