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Schöne Geldanlage Mit Luxusuhren Rendite erzielen

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Bei den großen Marken ist man auf der sicheren Seite

Sammler, die auf Kapitalerhalt oder sogar auf Wertsteigerung setzen, sind bei den großen Marken auf der sicheren Seite: Die erwähnten aus Glashütte zählen dazu, Rolex, Patek Philippe, Jaeger-LeCoultre, Panerai aus Italien oder auch die kleine Manufaktur D. Dornblüth & Sohn aus der Altmark im Norden Deutschlands. Neben dem Klang einer Traditionsmarke, die möglichst nicht erst mit dem Aufschwung der mechanischen Uhrenindustrie in den 90er-Jahren wieder gegründet sein sollte, hat das Uhrwerk entscheidenden Anteil am Wert des guten Stücks.

Dabei geht es gar nicht so sehr um Genauigkeit. „Wenn Sie eine genaue Uhr besitzen wollen, kaufen Sie sich eine Swatch“, lautete einer der Standardsätze aus dem Mund von Nicolas Hayek, jenem Mann, der sich der daniederliegenden Schweizer Uhrenindustrie in den 70er-Jahren annahm und sie durch die Erfindung einer bunten, einfach herzustellenden Plastikuhr revolutionierte.

Mit der Swatch verdiente Hayek das Geld, um Traditionsmarken wie Breguet oder eben Glashütte Original aufzukaufen und weiterzuentwickeln. Hayek machte Swatch zu einem der führenden Luxusgüterkonzerne und begnügte sich nicht mit billigen Quarzuhrwerken, sondern erwarb mit Eta auch einen Hersteller mechanischer Uhrwerke, den er Schritt für Schritt ausbaute. Heute ist Eta mit rund 8 000 Mitarbeitern an elf Standorten der führende Produzent mechanischer Uhrwerke und beliefert nicht nur Manufakturen, die zum Swatch-Imperium zählen.

Dass Eta mit seinen Lieferbedingungen über Wohl und Wehe der von ihm abhängigen Manufakturen entscheiden kann, ist eine Konsequenz, mit der sich die Branche herumschlägt. Für Sammler ergibt sich eine andere Schlussfolgerung: Sie achten mehr und mehr darauf, dass das Herz ihres Sammlerstücks nicht aus der Eta-Produktion stammt, sondern eine Eigenentwicklung der jeweiligen Manufaktur ist. Die Unabhängigkeit von Etas Massenware ist ein Merkmal, das den Preis nach oben treiben kann.

Hersteller eigener Uhrwerke wie Rolex, Patek Philippe, Breitling, Nomos und auch einige Modelle von Zenith stehen deswegen hoch im Kurs – die Manufakturen müssen sich die Eigenentwicklung aber auch leisten können.

Für Uhrmachermeister wie Philipp Schmollgruber aus Innsbruck kommt eine Eigenentwicklung, die schnell Investitionen von mehreren Millionen Euro verschlingt, deswegen nicht in Frage. Wie viele andere Hersteller, die den eigenen Namen auf die Uhr schreiben, setzt Schmollgruber seine Uhren aus dem zusammen, was andere Hersteller anbieten. So entsteht eine individuelle Uhr, deren Innen- und Außenleben in anderer Zusammensetzung allerdings auch anderswo existieren.

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3 Kommentare zu "Schöne Geldanlage: Mit Luxusuhren Rendite erzielen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • der Artikel ist streckenweise peinlich.

    Bitte schauen sie, was die Fachwelt davon haelt:

    http://uhrforum.de/artikel-geldanlage-rendite-mit-luxusuhren-im-handelsblatt-t107435#post1383373

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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