Soziale Finanz-Netzwerke Reden ist Silber, Vergleichen ist Gold

Einen Bankberater brauchen private Investoren längst nicht mehr. Im Internet entstehen neue Plattformen, auf denen Finanzinteressierte ihre Strategien vergleichen, Produkte bewerten und sogar vergünstigt kaufen können.
9 Kommentare
Die Bewertungen der anderen, kann bei der eigenen Entscheidung helfen.

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DüsseldorfRein in den Laden, Verkäufer befragen, Produkt auswählen und dann schnell zur Kasse – geht es um Fernseher oder Kühlschränke, macht das kaum noch ein Kunde. Zuerst wird im Internet intensiv über die Vor- und Nachteile des Kaufs diskutiert, werden Testberichte gewälzt und Preise verglichen. Das gibt es jetzt auch für Finanzprodukte.

Die neuen Portale funktionieren nach dem Prinzip von Sozialen Netzwerken. Die Mitglieder können hier Produkte und Berater bewerten, ihre Depots veröffentlichen, miteinander diskutieren und das Gelernte gleich in der Praxis umsetzen. Transparenz und intensive Kommunikation sollen dabei die größten Unterschiede zur Beratung bei herkömmlichen Geldinstituten sein.

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9 Kommentare zu "Soziale Finanz-Netzwerke: Reden ist Silber, Vergleichen ist Gold"

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  • Kurzer Hinweis zum Erwerb über die Börse: Der Erwerb (und der Verkauf) über die Börse ist bei moneymeets ebenfalls möglich. Auch hier werden die gleichen Innenprovisionen wie auch sonst an moneymeets gezahlt. moneymeets zeigt diese Innenprovisionen auf und erstattet auch in diesem Fall. Auch ohne, dass Mitglieder das / die betreffenden Depots, Vermögenswerte oder andere Informationen hierzu veröffentlichen.

    Dieser Kommentar wurde von moneymeets, Johannes Cremer, verfasst.

  • Oh Gott, er tummelt sich auch hier

  • P2P-Kredite sind längst im Angebot. Verbraucherportale und Bewertungen ebenfalls. Das Problem ist jedoch vielmehr, dass es immer noch professionelle Bewerter gibt, wenig Transparenz und die Rechte der Menschen gefärdert sind.

    Banken werden wenigstens zu mehr Transparenz verpflichtet - völlige Transparenz (vgl. Fondsbanking und Riester)ist jedoch immer noch ein Wunschkonzert. Ein unabhängiger Vergleich ist wichtig. Doch hier ist es - wie bei Versicherungen - schwierig. Sind die Portale noch unabhängig oder warum ähneln sich diese, auch vom Angebot her.

    Es liegt die Vermutung nahe, dass Deutschland erneut bei einem Thema schlichtweg verschläft: https://www.youtube.com/watch?v=gKj42kY80OE&list=PLjapQRyiH5MRzpBV24DU6A7V5NCAhEdRm&index=1

    Hier liegt es wieder mal an der Politik, die Rahmenbedingungen zu schaffen - auch großen Finanzinvestoren und ihre Lobby-Arbeit "Nein" zu sagen!

  • in meinen Augen eine Sauerei, wie HB-online hier einen kommerziellen Finanzanlagen- und Versicherungs-Vermittler, und nichts anderes ist "moneymeets", bewirbt.
    Kein vernünftiger Kunde wird sein Einverständnis geben, Name und Vermögen im I-Net zu veröffentlichen....da regt sich alle Welt über die Spionageaffäre auf, und hier wird die Veröffentlichung persönlicher Daten und Verhältnisse auch noch propagiert.
    In meinen Augen sind mm-Kunden arme Irrläufer, die im Sparwahn auf seriöse Beratung verzichten, aber dennoch Provision zahlen müssen - zwar weniger aber dafür ohne Gegenleistung...schön blöd.

    Der Werbespruch "Informationen zu Kosten, Provisionen und Gebühren bei Banken sind oft intransparent" ist schlichtweg überholt. Das mag früher so gewesen sein, ist aber durch die neue Regulierung passé.

    Wenn ich keine Beratung brauche, weil ich meine, erfahren und clever genug zu sein, dann brauche ich auch keine Provisionsteilungsplattform, sondern nutze eine günstige online-order-möglichkeit...an der Börse zahlt man auch keine Ausgabeaufschläge und erhält eher den Anteil zum reellen Wert als bei der Fondsgesellschaft.

    Wer nur anderen nacheifern kann, läuft Gefahr, gegen die Wand zu fahren, während der erfahrene Vordermann noch rechtzeitig die Kurve kriegt und zudem evtl. nur 10% seines Vermögens da hat, wo der andere 90% investiert...

    Na ja, man ist Unseriöses von HB-online mittlerweile gewöhnt

  • .................traue nie einem Bankberater!!! Schick ihn nach Hause!!! Wieso? Nun, er will auf Befehl seiner Bank, das verkaufen, was die Bank dem Kunden an die Hosen flicken will. Und was ist das? Nix Gutes! Er versteht es meistens selber nicht und hält sich schadlos, wenn es in die Grütze geht. Und es geht fast immer in die Grütze. Was ist zu tun? Nix mit der Bank. Nur alleine sich in Foren
    schlau machen, unabhängig bleiben, unabhängig handeln, selber alles studieren, lesen ohne Ende. Und das ises? Ja, das ist es....................

  • Die neuen Finanzportale sind im Kommen, keinen Zweifel!
    Zeiten in denen die Finanzinstitute Ihre Online Angebote unpersönlich u. ohne Interaktion präsentieren und abwarten was der Kunde daraus macht, die sind meines Erachtens vorbei. Auch wenn diese Einsicht bei vielen Banken noch nicht angekommen ist, gibt es genug Player die den Markt aufmischen: http://www.computerworld.ch/news/it-branche/artikel/crealogix-und-nzz-planen-finanzportal-63974/

  • Da versuchen wieder einige, das dumme Zahlvieh auf ihre Spur zu locken, um es dann mit Insiderwissen und Wissensvorsprüngen auszunehmen.

    Internetportale als selbstlose Kundenberater - absolut lächerlich und unglaubwürdig!

  • Es gibt Vermittler, die neben dem gesamten Ausgabeaufschlag auch einen Großteil der "Bestands-" oder "Innenprovision" weitergeben. Ich erziele so seit knapp 3 Jahren eine deutliche Zusatzeinnahme :-))
    „+++ Kommentar von der Redaktion in Teilen editiert. Bitte halten sich an unsere Netiquette: http://www.handelsblatt.com/netiquette/ +++“

  • Es ist schon bezeichnend, dass hier überwiegend kommerziell orientierte Communities propagiert werden. Das www.wertpapier-forum.de feiert gerade sein 10-jähriges Bestehen, bietet fundierte Aufklärung und Diskussionen, und ist nicht mit einer Bank oder sonstigen Finanzakrobaten verhandelt.

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