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Star-Investor Warren Buffett fordert mehr Großzügigkeit von der Wall Street

Nur „unverhältnismäßig wenige“ Finanzmanager seien seiner Initiative für gute Zwecke, „Giving Pledge“, beigetreten, moniert der Berkshire-Chef.
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Er ist mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway zu einem der reichsten Menschen der Welt aufgestiegen. Quelle: AP
Warren Buffett

Er ist mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway zu einem der reichsten Menschen der Welt aufgestiegen.

(Foto: AP)

New York Wall-Street-Banker könnten sich ruhig etwas spendabler zeigen, findet Warren Buffett. Der Star-Investor hat im Jahr 2010 gemeinsam mit Bill Gates die Initiative „Giving Pledge“ gegründet, in der sich Milliardäre dazu verpflichten, mindestens die Hälfte ihres Vermögens für gute Zwecke einzusetzen.

Es hätten sich jedoch „unverhältnismäßig wenige angeschlossen, die ihr Vermögen an der Wall Street gemacht haben“, kritisierte Buffett.

Der Star-Investor ist mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway zu einem der reichsten Menschen der Welt aufgestiegen, hat jedoch bereits vor Jahren entschieden, sein gesamtes Vermögen - gut 80 Milliarden Dollar - an Stiftungen zu spenden.

Die Kritik an der Wall Street hat der 87-jährige Buffett geschickt platziert. Hedge-Fonds-Legende Leon Cooperman hatte Anfang der Woche seinen Rückzug aus dem Geschäft angekündigt und dabei erklärt, sein Vermögen von gut drei Milliarden Dollar für gemeinnützige Zwecke einzusetzen. Cooperman hatte Buffetts Giving Pledge im US-Börsensender CNBC zu höheren Zielen angespornt. Die Hälfte wegzugeben reiche nicht, so Cooperman (75). Die Steilvorlage ließ sich Buffett nicht entgehen.

„Du kannst ein einflussreiches Vorbild sein“, schrieb ihm Buffett in einer E-Mail. Cooperman könne andere Wall-Street-Manager dazu bringen, „ihre Prioritäten zu überdenken“, hofft Buffett. Der Berkshire-Chef pflegt schon lange eine Abneigung gegen die Wall Street, ihre hohen Gebühren und ihre Zocker-Mentalität. Er verzichtet bei seinen Deals auf die Hilfe der großen Investmentbanken und rät seinen Aktionären regelmäßig davon ab, in Hedgefonds zu investieren.

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