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Stichwort: Nachhaltige Geldanlage

Nachhaltige Geldanlagen sind prinzipiengeleitet. Neben der Höhe des Gewinns ermitteln sie, wie dieser erwirtschaftet wird.

Definition: Nachhaltige Geldanlagen sind prinzipiengeleitet. Neben der Höhe des Gewinns ermitteln sie, wie dieser erwirtschaftet wird. Ziel ist, dass Unternehmen und Staaten wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, Umweltverträglichkeit und soziale Gerechtigkeit in Einklang bringen. Anleger setzen auf solch langfristig orientierte Produkte nicht nur weil sie das Gewissen beruhigen, sondern auch weil sie die Renditen der „klassischen“ Produkte erreichen und in Einzelfällen übertreffen.

Kriterien: Ökologische, soziale und ethische Maßstäbe sollen gewährleisten, dass die Investitionen zur Sicherung der Lebensgrundlage künftiger Generationen beitragen. Investmentfonds und Ratingagenturen verwenden jedoch sehr unterschiedliche Kriterienkataloge. Manche ermitteln den Besten einer Branche zum Beispiel hinsichtlich Emissionsminderung, Informationspolitik oder Arbeitsbedingungen. Andere hantieren Ausschlusskriterien, so dass bestimmte Branchen wie die Rüstungs- oder Tabakindustrie gar nicht aufgenommen werden.

Markt: Einen aktuellen Überblick über nachhaltige Geldanlagen bietet die weltweit meistverbreitete, kostenlose Broschüre „Mehr Wert: Ökologische Geldanlagen“ von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt. Die vollständig überarbeitete und erweiterte Fassung gibt es seit gestern.

Sie stellt die angebotenen Finanzprodukte nach Kategorien wie Aktien, Investmentfonds, Rentenpapiere, Lebens- und Rentenversicherungen, Direktbeteiligungen und Sparkonten gegliedert vor. Einen ebenfalls umfangreichen Überblick und Renditevergleiche bietet das auch zu Wochenbeginn erschienene Sonderheft „Grünes Geld“ vom Öko-Invest-Verlag für 3,30 Euro. Wer tiefer einsteigen will, erfährt mehr im Jahrbuch für ethisch-ökologische Geldanlagen 2002/2003 „Grünes Geld“ (Schäffer-Poeschel Verlag).

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