Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Tool der Woche Bei grünen Geldanlagen den Überblick behalten

Seite 2 von 2:
Fülle von Nachhaltigkeitskriterien ist schwer zu überblicken
Metropolen der Nachhaltigkeit
Nachhaltiges Leben
1 von 16

Nachhaltigkeit kennt viele Perspektiven: die der Menschen, der Umwelt und des Profits zum Beispiel. Die Beratergesellschaft Arcadis hat 100 Weltstädte in diesen drei Kriterien miteinander verglichen. Herausgekommen ist der Sustainable Cities Index (SCI), der die Nachhaltigkeit verschiedener Großstädte in Prozentzahlen miteinander vergleicht, die sich wiederum in verschiedene Einzelbewertungen aufschlüsseln – darunter Demografie, Einkommensverteilung, Gesundheit, Grünflächen, Müllmanagement, Tourismus und Infrastruktur. Die 15 nachhaltigsten Städte folgen im Überblick.

(Foto: dpa)
Platz 15: Paris
2 von 16

Paris ist die Stadt der Liebe, wenngleich die Pariser bekanntlich eher eine Hassliebe zu ihrer Stadt pflegen. Dennoch zählt die französische Metropole zu den 15 nachhaltigsten Städten weltweit. Im Vergleich erzielt Paris 67,6 Prozent.

(Foto: Reuters)
Platz 14: Kopenhagen
3 von 16

Kopenhagen ist nicht nur die Hauptstadt der Dänen, sondern auch der Fahrradfahrer. Regelmäßig erzielt die Stadt den ersten Platz, wenn es um Rankings zur Fahrradfreundlichkeit geht. Im Sustainable Cities Index reicht es allerdings nur für den 14. Platz – bei einem Nachhaltigkeitswert von 68 Prozent.

(Foto: dpa)
Platz 13: Edinburgh
4 von 16

Edinburgh gilt als eines der wichtigsten Handelszentren des britischen Königreichs – vor allem in der Kategorie „Profit“ des SCI schnitt die schottische Großstadt besonders gut ab. Mit einer Gesamtwertung von 68,1 Prozent landet Edinburgh auf Platz 13 im Ranking.

(Foto: dpa)
Platz 12: Genf
5 von 16

Klares Wasser aus einem sauberen Brunnen unter strahlend blauem Himmel: In Sachen Umweltschutz und grüner Energie liegt Genf in der Schweiz im internationalen Vergleich ganz weit vorne. Insgesamt erzielt die Stadt eine Wertung von 68,1 Prozent – und damit Platz 12 im SCI.

(Foto: dpa)
Platz 11: Amsterdam
6 von 16

1612 wurden die Grachten in der niederländischen Hauptstadt errichtet – und bis heute erfreuen sich Touristen an den schmalen Wassergassen Amsterdams. Wenn das kein gutes Beispiel für nachhaltiges Bauen ist. Im Ranking gibt das den elften Platz (Wertung 68,2 Prozent).

(Foto: Reuters)
Platz 10: München
7 von 16

Von den vier deutschen Städten im SCI schaffen es ganze drei in die Top Ten – am niedrigsten von ihnen wurde München platziert. Die bayerische Landeshauptstadt erzielt einen Gesamtwert von 68,6 Prozent. Punkte gab es vor allem für die günstige Bevölkerungszusammensetzung sowie eine vergleichsweise hohe Einkommensgleichheit.

(Foto: dpa)

Wieder andere verfolgen einen Best-in-Class-Ansatz. Dabei wird analysiert, ob die Unternehmen in ihrer jeweiligen Branche führend bei der Einhaltung von ökologischen und sozialen und Unternehmensführungs-Standards sind. Dazu zählen Unternehmen, die besonders auf ihren Ressourcenverbrauch achten, ihre Mitarbeiter fortbilden oder unabhängige Aufsichtsräte benennen.

Manche Fondsmanager wie Michael Schneider, der für den Deka-Umweltinvest verantwortlich ist, setzen ausschließlich auf die Ökobranche. Anleger müssten trotz Trumps Klimapolitik nicht um ihre Rendite zittern. „Die Rahmenbedingungen sind weiterhin gut“, sagt er. Viele Fonds kombinieren zudem einige der Investment-Ansätze.

Angesichts der Fülle von Nachhaltigkeitskriterien behalten Privatanleger nur schwer den Überblick: Neben der Stiftung Warentest geben auch verschiedene Siegel wie das FNG-Siegel oder das Nachhaltigkeitsranking von Morningstar Orientierung. Allerdings widersprechen sich diese Siegel mitunter: Während beispielsweise der Fonds „Erste WWF Stock“ bei FNG die maximal möglichen drei Sterne erhält, wird derselbe Fonds bei Morningstar nur als „unterdurchschnittlich“ in Sachen Nachhaltigkeit bewertet.

Andere Nachhaltigkeits-Fonds wie etwa der „Ökoworld Ökovision Classic“, der bei Stiftung Warentest sehr gut abschneidet, haben hohe jährliche Kosten. Das führt nicht selten dazu, dass Anleger im Vergleich zu einem Investment in den MSCI World Renditeabstriche machen müssen. Eine Alternative können ökologische Aktienindexfonds sein. Doch hier bemängeln die Verbraucherschützer besonders geringe Transparenz. Und so bleibt Anlegern eine Recherche nicht erspart, wenn Sie ihr Geld nach nachhaltigen Kriterien anlegen wollen. Ein Ausgangspunkt kann das Fonds-Vergleichstool des Handelsblatt sein.

Diese Marken nehmen Kundinnen als nachhaltig wahr
Nachhaltigkeit wird wichtiger
1 von 11

Nicht nur bei Nahrung, sondern auch bei Kleidung spielen die Produktionsbedingungen für die Verbraucher eine immer größere Rolle. Die Kommunikationsexpertin und Unternehmensberaterin Nicole Franken hat sich in ihrer Master-Thesis mit genau dieser Thematik auseinandergesetzt – und das Buch „Corporate Responsibilty in the cloting industry“ herausgebracht. Dafür hat sie bundesweit online mehr als 500 Frauen befragt – unter anderem nach ihrer Meinung, welche Marken unternehmerisch verantwortlich handeln. Die Teilnehmerinnen hatten die Möglichkeit, bis zu drei Unternehmen aus einer Liste auszuwählen. Die Top Ten im Überblick.

(Foto: Getty Images)
Platz 10: s.Oliver
2 von 11

Noch gerade so in die Top Ten der deutschen Unternehmen, die aus Sicht der Befragten unternehmerisch verantwortlich handeln, hat es s.Oliver geschafft: Sechs Prozent der Befragten gaben an, dass sie von der Nachhaltigkeit des Mode-Händlers überzeugt sind.

(Foto: picture alliance / dpa)
Platz 9: Benetton
3 von 11

Nur geringfügig mehr Studienteilnehmer glauben an die unternehmerische Verantwortlichkeit von Benetton. Die Mehrheit will davon der Untersuchung zufolge über Medien erfahren haben.

(Foto: PR)
Platz 8: Lidl
4 von 11

Die meisten Befragten sind aufgrund der Werbung von Lidl der Meinung, dass der Discounter in Sachen Mode unternehmerisch verantwortlich agiert. Sieben Prozent der Studienteilnehmer gaben an, dass sie Lidl als unternehmerisch verantwortliche Kleidermarke wahrnehmen.

(Foto: Reuters)
Platz 7: Adidas
5 von 11

Adidas ist glänzend in Form: Zuletzt verzeichnete der Sportartikelhersteller Rekordgewinn und -umsatz. Ebenso glänzt der Konzern mit seinem unternehmerischen Handeln: Adidas belegt Platz sieben der Kleidermarken, die Verbrauchern als nachhaltig bekannt sind – insbesondere bei den 15- bis 19-Jährigen.

(Foto: AP)
Platz 6: Trigema
6 von 11

Kürzlich war Trigema-Chef Wolfgang Grupp noch in den Medien gewesen, weil er gegen Merkels Asylpolitik wütete, aber dennoch mehr Flüchtlinge einstellt als mancher Dax-Konzern. Die Mehrheit der Studienteilnehmer schätzen den Betrieb als unternehmerisch verantwortlich ein aufgrund der Bezahlung sowie des Produktionsstandortes Deutschland. Das reicht im Ranking für Platz sechs.

(Foto: dpa - picture-alliance)
Platz 5: Esprit
7 von 11

Medien und Werbung sind laut Studie der Hauptgrund, warum den Befragten Esprit als unternehmerisch verantwortliche Kleidermarke bekannt ist. Mehr als jeder Zehnte ist von der Nachhaltigkeit des Modeherstellers überzeugt.

(Foto: dpa)
Finance Briefing
Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Tool der Woche - Bei grünen Geldanlagen den Überblick behalten

0 Kommentare zu "Tool der Woche : Bei grünen Geldanlagen den Überblick behalten"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote