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Umfrage: Hedge-Fonds elektrisieren die Märkte Anleger fürchten bei Schieflage von Hedge-Fonds Turbulenzen

Hedge-Fonds verunsichern die Anleger. Vor allem Profis sind beunruhigt und sehen im Fall einer Schieflage Probleme auf die weltweiten Finanzmärkte zukommen.

DÜSSELDORF. Das ist das Ergebnis einer Umfrage bei knapp 700 privaten und institutionellen Investoren, die die Investmentstrategen von Sentix erstmals in Zusammenarbeit mit dem Handelsblatt durchgeführt haben. Sentix zählt zu den führenden Kapitalmarktforschern in Europa.

Hedge-Fonds sind Anlageprodukte, die flexibler als herkömmliche Fonds in vielen Anlageklassen spekulieren und dabei auf steigende oder fallende Kurse wetten. Schieflagen entstehen, wenn sich die Fonds verspekulieren und Geld nachschießen müssen, das sie auf Kredit aufgenommen haben. Eine Kettenreaktion droht über die Hebelwirkung von Derivaten, aber auch durch einen Rückzug der Investoren.

40 Prozent der privaten und fast die Hälfte der 135 befragten Institutionellen halten Hedge-Fonds für ein marktbewegendes Thema. Gut 30 Prozent der Anleger sind in Hedge-Fonds investiert. Bei den Professionellen schätzt ein Drittel die aktuelle Wahrscheinlichkeit für eine Schieflage mit mehr als 70 Prozent als sehr hoch ein. Über die Hälfte der Anleger fürchtet bei Finanzschwierigkeiten eines Hedge-Fonds Probleme für die Märkte in aller Welt.

Die Turbulenzen um den Autobauer General Motors (GM) schürten Gerüchte, dass sich einige Hedge-Fonds verspekuliert haben: zunächst, weil sie auf fallende Aktienkurse spekulierten und der überraschende Einstieg des US-Investors Kirk Kerkorian bei GM sie auf dem falschen Fuß erwischte. Als dann die Ratingagentur Standard & Poor’s die GM-Bonität auf „Ramsch“-Status herabsetzte, fielen die Anleihekurse; Hedge-Fonds waren erneut entgegengesetzt positioniert.

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