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US-Großbank JP Morgan „Zinsen in der Euro-Zone fallen auf minus drei Prozent“

Fallende Renditen, ertragreiche Anlagen: Das sieht der Anleihechef von der US-Bank JP Morgan Robert Michele dem Markt voraus. Der Dollar aber soll dem Euro 2015 noch Konkurrenz machen.
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Manhattan: Kommen jetzt fallende Renditen? Quelle: Reuters
Hauptquartier in New York

Manhattan: Kommen jetzt fallende Renditen?

(Foto: Reuters)

FrankfurtRobert Michele, Anleihechef bei JP Morgan Asset Management, sieht die Euro-Zone auf dem Weg in die Deflation und erwartet deshalb weiter fallende Zinsen und Renditen. Anleihen bleiben seiner Meinung nach aus diesem Grund trotz der aktuellen Niedrigzinsen eine ertragreiche Anlage. Michele rechnet mit einer hohen Nachfrage bei knapper werdendem Angebot. Das Anleihekaufprogramm der EZB werde die Lage weiter verschärfen. „Mein Szenario für die Euro-Zone in den kommenden Jahren: Die EZB senkt den Einlagenzins für die Banken bei einer Inflationsrate von vielleicht minus ein Prozent auf minus drei Prozent.

Das würde beispielsweise für Bundesanleihen mit Laufzeiten bis zu fünf Jahren Renditen von minus drei Prozent bedeuten“, sagt Michele. Die US-Währung hingen werde immer stärker: „Der Dollar wird noch 20 Prozent aufwerten und schon in diesem Jahr die Parität zum Euro erreichen", prognostiziert der Anlageexperte.

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1 Kommentar zu "US-Großbank JP Morgan: „Zinsen in der Euro-Zone fallen auf minus drei Prozent“"

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  • Gott sei Dank weiss der gute Mario Draghi jetzt endlich, wohin er soll. Der arme Mann hat ja ganz offensichtlich schon gar nicht mehr gewust, was er tun bzw. zu lassen hat. Gut dass nun einer seiner Führungsmanager ihm sein Ziel vorgegeben hat.