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Vermögensverwalter Britischer Fonds Hermes expandiert nach Deutschland

Der britische Vermögensverwalter Hermes wird zum ersten Mal zwei Büros in Kontinental-Europa eröffnen. Eines davon in Frankfurt.
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Den britischen Vermögensverwalter Hermes zieht es nun auch nach Kontinentaleuropa. Quelle: AP
Blick auf London

Den britischen Vermögensverwalter Hermes zieht es nun auch nach Kontinentaleuropa.

(Foto: AP)

FrankfurtIn Deutschland ist die britische Fondsgesellschaft Hermes bislang vor allem für ihre beherzten Auftritte auf Hauptversammlungen bekannt. Die hauseigene Aktionärsberatung Hermes EOS betreut Pensionsfonds und andere Großinvestoren, die rund 435 Milliarden Euro an Kapital verwalten, wenn es um Fragen von umwelt- und sozialverträglichen Investments und um gute Unternehmensführung sowie strategische Risiken geht.

EOS-Chef Hans-Christoph Hirt zählt traditionell zu den kritischsten Sprechern auf den Hauptversammlungen von Konzernen wie VW oder der Deutschen Bank. Der Vermögensverwalter selbst, der einst aus dem Pensionsfonds des britischen Telekomunternehmens BT entstanden ist, hatte aber bislang keine eigene Niederlassung in Deutschland.

Das wird sich jetzt ändern. Hermes eröffnet ein eigenes Büro in Frankfurt, das von Antonis Maggoutas als Chef der Unternehmensentwicklung für Deutschland und Österreich geleitet werden soll. Eine weitere Niederlassung wird Hermes in Dänemark eröffnen, geführt von Magnus Kristensen, verantwortlich für Skandinavien. Es sind die beiden ersten Büros von Hermes in Kontinental-Europa. Weitere könnten folgen, heißt es in Finanzkreisen.

Hermes verwaltet insgesamt ein Vermögen von gut 37 Milliarden Euro. Die Expansion auf den Kontinent habe nichts mit dem Brexit zu tun, betont Harriet Steel, verantwortlich für die Unternehmensentwicklung von Hermes. Vielmehr sei es ein logischer Schritt bei der Umsetzung der Wachstumsstrategie.

In den vergangenen Jahren sei der Anteil der Kunden aus Kontinentaleuropa massiv gewachsen, erläutert Steel. Dem trage Hermes jetzt Rechnung. Um sich auf den Ausstieg Großbritanniens aus der EU vorzubereiten, hat der Vermögensverwalter bereits Anfang dieses Jahres eine Tochter mit Sitz in der irischen Hauptstadt Dublin eröffnet.

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