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VermögensverwaltungAgrar- und Forstwirtschaft als Geldanlage: Chancen auf stabile Renditen in der Krise

Die stetig wachsende Weltbevölkerung sorgt dafür, dass die Attraktivität alternativer Anlageklassen steigt. CO2-Zertifikate erschließen zusätzliche Einnahmequellen.Peter Köhler 30.05.2023 - 14:27 Uhr Artikel anhören

Die in den kommenden Jahren steigende Nachfrage nach Lebensmitteln und Agrargütern trifft auf ein abnehmendes Angebot an verfügbarer Anbaufläche.

Foto: picture alliance/dpa

Frankfurt. Acht Milliarden Menschen – diese Schwelle hat die Weltbevölkerung Ende vergangenen Jahres überschritten. Vorangegangen war ein Wachstum in beachtlicher Geschwindigkeit, das sich nun etwas verlangsamt. Und dennoch ist der Aufwärtstrend ungebrochen.

Die Entwicklung ist brisant: Die in den kommenden Jahren steigende Nachfrage nach Lebensmitteln und Agrargütern trifft auf ein abnehmendes Angebot an verfügbarer Anbaufläche. Das liegt auch am Klimawandel, der in vielen Gegenden der Erde keine oder keine effiziente Bewirtschaftung mehr zulässt.

Auf dieser Basis lässt sich erklären, warum Anlegerinnen und Anleger, die in den vergangenen Jahren in Agrarwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie oder Forstwirtschaft investiert haben, auch in Krisenzeiten eine vergleichsweise stabile Rendite erzielen konnten. Doch wie lässt sich in den Sektor investieren und welche Angebote sind attraktiv?

„Besser abgeschnitten als der MSCI World“

Es gibt verschiedene Wege für Investments. Das weiß Dirk Rüttgers, Vorstandsvorsitzender des Vermögensverwalters Do Investment. Eine Anlage ist über einzelne Aktien, Fonds oder auch Direktinvestments möglich.

„Ausgewählte Aktien aus den Segmenten Saatgut, Düngemittel, landwirtschaftliche Maschinen sowie Nahrungsmittelproduktion oder auch der Lebensmitteleinzelhandel haben über zehn bis 15 Jahre deutlich besser abgeschnitten als der Index MSCI World“, sagt Rüttgers. Dabei sei das Thema Forst in Europa in den Portfolios der Investoren eher untergewichtet. Anders sieht es aus in den USA. Dort seien Anteile von fünf bis zehn Prozent üblich.

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