Verrückte Börsenstrategien Kaufen Sie Pleiteaktien!

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Strategie 6: Kaufen Sie Pleiteaktien!



Infineon, Heidelberg-Cement, Pro Sieben. Die drei haben etwas gemeinsam. Alle kämpften mit riesigen Schulden, von drohender Pleite war die Rede. Anleger gerieten in Panik, die Aktienkurse stürzten ab. Eine großartige Gelegenheit. Alle drei schafften die Wende und die Kurse schossen wieder in die Höhe. Am Ende des Jahres gehörten sie zu den größten Gewinnern auf dem deutschen Markt. Wer es auf schnelle Gewinne abgesehen hat, sollte sich nicht mit der Deutschen Telekom abgegeben. Da passiert sowieso nie was.

Mehr zu holen ist bei Pleiteaktien, oder besser gesagt: vermeintlichen Pleiteaktien. Natürlich ist die Strategie nichts für schwache Nerven, auch geht sie nicht in jedem Fall auf. Aber das muss auch gar nicht sein. Beispiel: Ein Zocker verteilt eine bestimmte Summe auf fünf verschiedene Pennystocks. Vier davon schaffen es nicht und gehen Pleite. Totalverlust. Aber der fünfte schafft den Turnaround, legt bis auf fünf, sechs oder sieben Euro zu. Am Ende hätte der Zocker immer noch einen stattlichen Gewinn gemacht.

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6 Kommentare zu "Verrückte Börsenstrategien: Kaufen Sie Pleiteaktien!"

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  • Hallo Herr Kugler,

    zu Aktienkauf auf Kredit. ich bin da mal 1987 gross reingefallen und hatte bis 1997 an dem Kredit zu knabbern. Dann kam die Asienkrise und ich witterte Morgenluft, aber hatte kaum Eigenmittel. Also wieder Kredit? Ja, und zwar so viel es ging. Davon kaufte ich thailändische Aktien u.a. Charoen Pokphand. Die hatten sich innerhalb eines Jahres verachtfacht und zum Teil bin ich dann ausgestiegen. in obigen Artikel wird ausdrücklich hingewiesen: Nichts für Anfänger und rechtzeitig wieder aussteigen. Ach ja, die zwischzeitlich eingenommene Dividende war höher als die Gesamtinvestition.

    Zu Pleiteaktien:

    beispiel Garant-Schuh:

    Kauf: Oktober04 nach insolvensmeldung zu 15€
    Verkauf: September05 zu 40€

    Auch nichts für Anfänger oder Hobbyanleger.

    Möchte mal behaupten, o.g. Tipps sind ausschliesslich für Profis mit mindestens 10-jähriger Praxiserfahrung und nichst für Leute, die sich nicht tagtäglich damit befassen und nicht über entsprechende Erfahrung verfügen.

    Und 7 bis 12% Rendite sind für Profis viel zu wenig und obendrein stinklangweilig, obwohl sich Geduld sehr gut auszahlen kann, solange der Trend intakt ist.

  • Voll fett, Leute. Endlich gibts auch im Handelsblatt insidertipps für Profi-Zocker.

    Stehe allerdings mehr auf CFDs als auf Aktien, da geht die Luzy richtig ab. Mit China Uran Corp. hab ich 12000% gemacht, falls jemand meint, ich hätte es nicht drauf.

    Ciao
    Robert

  • Zugegeben es gibt naturgemäß viele Strategien, die man probieren kann. Nur sollte man sich vorher mal informieren, was die letzten 50 Jahre an den Aktienmärkten erfolgreich war und was nicht.
    Ein empririsch nachgewiesener erfolgreicher Ansatz ist die Trendfolge, zumindest bei langfristigem Anlagehorizont. Da reicht schon die einfache Strategie der 200 bzw. 300-Tage-Linie (gleitender Durchschnitt).
    Die letzten 15 Jahre seit 1995 trotz den beiden Crashs 2000-2003 und 2008 brachten beim DAX jährlich 7,0% (buy and hold) und mit Trendfolge 12,1 % pro Jahr. Nur als beispiel.

  • Da bleibt einem die Luft weg, dieser Artikel ist einfach bodenlos. Normalerweise müssten diese Herren in die Haftung genommen werden (von Jörg Hackhausen und Christian Panster) denn vielleich gibt es ein paar Leute die dieser Aussage Glauben schenken.

    Zu Telekom: Keine Steigerung in den letzten Jahre, ist richtig, aber jedes Jahr eine tolle Dividende (ca. 7 %) steuerfrei. Hier kann man auch immer wieder zukaufen. ich mache das, auch z.b. bei der Deutschen Post. Zu diesem Preis immer ein Kauf wert!

    Aktien auf Kredit: ich kenne einige Leute in meiner Stadt die haben Neue-Markt-Aktien auf Kredit gekauft. Viele zahlen heute noch ihr Darlehen an die bank zurück. Einer hatte sogar sein Haus verloren.

    Mehr möchte ich zu diesem Thema nicht anbringen, vielleicht noch eines "Handelsblatt" das ist nicht seriös......

    Diese Empfehlung De

  • ich bin relativ sprachlos über diese Zocker-Tipps. So etwas hat in einer seriösen Zeitung nichts zu suchen.
    ich verspreche ihnen, ich werde definitiv keinen dieser zweifelhaften Ratschläge beachten.
    ich diversifiziere und ich gebe mein Geld ausschliesslich für renommierte leistungsstarke Unternehmen.
    Vielleicht sollte der Autor nochmal drüber nachdenken was der Sinn eines invests ist:
    Langfristig eine stabile Rendite erzielen und als Gegenleistung Unternehmen mit Kapital zu versorgen.
    Für alle die das anders sehen gibt's Las Vegas

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    leider muss ich eine Aussage in ihrem Artikel ein wenig korrigieren: Eine Volatilität von 80 bedeutet richterweise eine Schwankungsbreite von 80 % nach oben und unten.
    Der V-DAX New bezieht sich allerdings auf einen Zeitraum von 30 Handelstagen, d.h. Sie müssen den Wert mit der Wurzel von 30/365 Tagen multiplizieren!!!!
    beispiel: 80 % x 6000 X 0,28669 = 1.376 Punkte und NiCHT 4.800 Punkte!!!!
    Viele Grüße aus München!
    Dietmar Spring

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