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Wilbur Ross zu Griechenland „Es steht viel auf dem Spiel“

Der amerikanische Investor Wilbur Ross hat 1,3 Milliarden Euro in ein griechische Geldhaus gesteckt. Im Interview spricht er über die Sanierung der Hellas-Banken, den Pessimismus der EU und die Akzeptanz von Verlusten.
28.09.2015 - 21:20 Uhr
Wilbur Ross hat sich mit viel Geld in Griechenland engagiert. Quelle: dpa
Der Investor

Wilbur Ross hat sich mit viel Geld in Griechenland engagiert.

(Foto: dpa)

Frankfurt US-Milliardär Wilbur Ross ist der Kopf einer Gruppe von Investoren, die im vergangenen Jahr 1,3 Milliarden Euro in das griechische Geldhaus Eurobank gesteckt hat. Das war allerdings vor der jüngsten Zuspitzung der Krise und dem neuen Rettungspaket, das bis zu 25 Milliarden Euro für die Sanierung der maroden Banken vorsieht.

Sie fürchten, dass die geplante massive Rekapitalisierung der griechischen Banken zur schweren Hypothek für Griechenland und seine Gläubiger wird, warum?
Wir wehren uns nicht gegen eine notwendige Rekapitalisierung.Wir sagen nur, dass solche Maßnahmen auf Fakten und nicht auf Meinungen basieren sollten. Die Bankbeteiligungen der griechischen Regierung sind die größten privatisierbaren Vermögenspositionen des Landes. Griechenland hat sich für die Sanierung der Banken bereits 25 Milliarden Euro von der Troika geliehen. Wenn dazu noch einmal 25 Milliarden Euro kommen würden, könnten die Banken das niemals zurückzahlen.

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