Anlagestrategie Riskante Wette auf den Daimler-Kurs

Zehn Prozent Rendite pro Jahr mit Daimler-Aktien? Und dazu ein üppiger Risikopuffer? Das klingt nicht schlecht. So viel verspricht zumindest ein neues Produkt. Doch die Wette ist riskant.
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Schauspielerin Brigitte Nielsen posiert vor einem Mercedes 500K. Quelle: Reuters

Schauspielerin Brigitte Nielsen posiert vor einem Mercedes 500K.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfDie Auftragsbücher sind rappelvoll. Gerade erst strichen die deutschen Autobauer die Sommerferien zusammen. Weil alle Welt deutsche Wagen will, müssen die Beschäftigten der Automobilbranche in den kommenden Wochen Sonderschichten schieben. Auch bei Daimler laufen die Bänder heiß. Doch wie lange hält der Aufwärtstrend in der Autobranche noch an? Was passiert wenn das Wirtschaftswachstum an Fahrt verliert? Droht vielleicht schon in wenigen Monaten ein Rücksetzer für die Autobauer?

Anleger, die zumindest mittelfristig nicht an zu große Rückschläge der Daimler-Aktie glauben, will die Société Générale mit einem neuen Produkt ködern. Das „10 % Daimler Memory Express Zertifikat II“ (WKN SG19GM) richtet sich an Investoren, die eine Schwächephase der Daimler-Aktie zwar nicht ausschließen, aber davon ausgehen, dass die Anteilsscheine der Stuttgarter in den kommenden drei Jahren nicht mehr als 30 Prozent an Wert verlieren werden. Außerdem lockt ein Kupon von jährlich zehn Prozent.

Doch die Sache hat einen Haken. Denn den Kupon gibt es nur, wenn die Daimler-Aktie die sogenannte Memory-Schwelle von 70 Prozent nicht unterschreitet. Das heißt übersetzt: Die Aktie darf am Bewertungstag (jedes Jahr am 20. Juni) nicht unterhalb von 70 Prozent des Kurses am Auflagetag des Zertifikates notieren – also nicht mehr als 30 Prozent verloren haben. Notiert die Aktie unterhalb dieser Schwelle, wird kein Kupon gezahlt.

Unwiderruflich verloren ist die Zahlung aber nicht – dank eines Memory-Mechanismus. Notiert die Aktie an einem späteren Bewertungstag auf oder oberhalb der Schwelle, werden alle bis dahin ausgefallenen Kupons nachgeholt. Das kann dazu führen, dass alle Kupons erst mit Fälligkeit des Zertifikats gezahlt werden. Natürlich nur dann, wenn der Aktienkurs sich bis dahin soweit erholt hat, dass er 70 Prozent oder mehr des Kurses vom Auflagetag (also dem 20. Juni 2011) erreicht hat. Notiert die Aktie übrigens an einem der Bewertungstage bei 100 oder mehr Prozent, wird das Papier vorzeitig zurückgezahlt und der Anleger erhält den ursprünglichen Nennwert, also 100 Prozent zuzüglich des Kupons.

Rückblickend ging die Wette auf
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1 Kommentar zu "Anlagestrategie: Riskante Wette auf den Daimler-Kurs"

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  • Guten Tag,..... Wir haben solchen Scheiss auch frueher verklickert. Nachher wusste keine Sau mehr worum es ging und es gab immer Krach mit dem Kunden. Aber versuchen Sie mal den Kremplel vorzeitig zu verkaufen. Wenn sie einen Toelpel finden der Ihnen so was abkauft;... dann bitte teilen Sie mir seinen Namen und seine Adresse mit. Solche Idioten sind rar. Besten Dank

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