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Börse Tokio Beim Nikkei-Index sind noch 20 Prozent drin

Der japanische Auswahlindex steht nach Meinung der Charttechnik vor einer wichtigen Hürde. Sollte er diese durchbrechen, könnte der Leitindex noch einmal deutlich zulegen. Wie Anleger davon profitieren können.
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Ein Geschäftsmann in Tokio schaut auf die Börsenkurse: Der japanische Nikkei-Index könnte in der nächsten Zeit die Marke von 20 000 Punkten erreichen. Quelle: dpa

Ein Geschäftsmann in Tokio schaut auf die Börsenkurse: Der japanische Nikkei-Index könnte in der nächsten Zeit die Marke von 20 000 Punkten erreichen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf.Die europäischen und amerikanischen Aktienmärkte sind in der jüngsten Vergangenheit von einem neuen Hoch zum anderen geeilt. Von solch einer Entwicklung kann die japanische Börse nur von träumen. Aber daran könnte sich bereits in Kürze etwas ändern, meint Chartexperte Christian Henke.

Der Nikkei, Asiens bedeutendster Aktienindex, konnte den langfristigen Abwärtstrend aus dem Jahr 1989 signifikant überwinden und hat auch die horizontale Widerstandslinie bei 14.470 Punkten ebenfalls nachhaltig nach oben durchbrochen. Die vorerst letzte Hürde liege bei 16.150 Punkten, meint Henke. Dort verlaufe eine weitere Abwärtstrendlinie, die ihren Ursprung im Jahr 1996 habe.

Falls der japanische Auswahlindex den Widerstand bei 16.150 Zählern nach oben durchbrechen sollte, wäre nach seiner Meinung der Weg frei bis zur nächsten Barriere bei knapp unter 20.000 Punkten. Und falls der Nikkei wieder fallen sollte?

„Dann bilden die überwundene Trendgerade bei 14.470 Punkten sowie der steigende 40-Wochen-Durchschnitt bei aktuell 14.420 Punkten Unterstützungen“, erläutert der Chartexperte. „Das sind die Rückzugsgebiete für die Bullen.“

Nach diesem charttechnischen Szenario hat der Nikkei-Index ein Potenzial von mehr als 20 Prozent - wenn er die Marke von 16.150 Punkten überwinden sollte. Eine Möglichkeit, in den Nikkei zu investieren, sind Indexzertifikate und börsengehandelte Indexfonds.  

Allerdings sollten Anleger nur in währungsgesicherte Produkte investieren, da der Aufschwung an der Börse in Tokio mit einem schwachen Yen „erkauft wurde“. Der schwache Yen hilft der exportorientierten Industrie im Land der aufgehenden Sonne.

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