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Börsen-Strategie Reich werden mit Frauen

Frauenförderung, am liebsten in Form einer Frauenquote ist in. Jetzt werden auch Depots "weiblicher". Die Schweizer Bank Vontobel setzt auf den Erfolgsfaktor Frau.
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Andrea Jung ist Chefin des Konsumgüterherstellers Avon Products. Quelle: Reuters

Andrea Jung ist Chefin des Konsumgüterherstellers Avon Products.

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Sind Frauen die besseren Chefs? Sie sind zumindest nicht schlechter, sagt die Schweizer Bank Vontobel. Eine Studie der Credit Suisse habe gezeigt, dass "Männer größere Risiken eingehen und häufiger Transaktionen tätigen als Frauen". Deshalb verbuchten sie auch größere Verluste beziehungsweise geringere Gewinne.

Zwar ging es in der Studie um Finanzberater und Aktienhändler. Vontobel zieht daraus trotzdem den Schluss, dass "das Engagement eines weiblichen Chefs der Rentabilität des Unternehmens zuträglich sein" könnte. Und weil das so ist, wollen die Schweizer auch Anleger an den Führungsqualitäten der Frauen teilhaben lassen.

Mit einem neuen Zertifikat auf den "Top Executive Women Basket" können Anleger auf die Entwicklung von Unternehmen setzen, die von Frauen geleitet werden. Das Zertifikat enthält die Aktien von zwölf Firmen mit weiblichen Vorstands- oder Aufsichtsratsvorsitzenden. Die Frauen müssen seit mindestens zwei Jahren am Steuer sein und die Konzerne erfolgreich lenken.

Abgelesen wird dieser Erfolg an den Dividendenzahlungen. In den Basket kommen die zwölf Titel aus dem Bloomberg World Index, die in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich eine Ausschüttung geleistet haben und deren erwartete Dividendenrendite am höchsten ist. Zum Start sind das unter anderem der US-Nahrungsmittelkonzern Kraft Foods mit Vorstandschefin Irene Rosenfeld, der Konsumgüterhersteller Avon mit Andrea Jung, das australische Telekommunikationsunternehmen Telstra mit Catherine Livingstone und der US-Chemiekonzern Dupont unter Ellen Kullmann. Titel deutscher Unternehmen sind nicht im Basket.

Finance Briefing
Ganz billig ist das Zertifikat nicht
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