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Chartanalyse Eon mit neuen Chancen

Nach einem dramatischen Kursverlauf hat die Eon-Aktie ihren Boden gefunden und Ende des vergangenen Monats auch einen wichtigen Widerstand überwunden. Investoren bewerten die Aktie neu. Wie Anleger davon profitieren können.
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Für Anleger eröffnen sich nach einer Bodenbildung bei Eon neue Chancen.

Für Anleger eröffnen sich nach einer Bodenbildung bei Eon neue Chancen.

DüsseldorfNach monatelanger Seitwärtsbewegung hat die Eon-Aktie aus charttechnischer Sicht ein neues Kaufsignal ausgelöst. Das hat der technische Analyst Dr. Gregor Bauer beobachtet. Seit Juni 2012 versuchte der Titel des Energieversorgers den massiven Widerstand bei 14,40 Euro zu überwinden - zunächst erfolglos. Erst am Dienstag vergangener Woche durchbrach das Papier diese Marke.

„Damit zeigen Investoren, dass sie die Aktie neu bewerten", meint Bauer. Das neue Kursziel liegt jetzt bei der nächsthöheren Widerstandszone zwischen 18,50 und 19,50 Euro. Diese neue Marke wird nach Einschätzung von Bauer erst in den kommenden Monaten des Jahres 2014 erreicht. Anleger sollten zudem Vorsicht walten lassen, denn die Aktie ist nach dem Ausbruch sehr oft wieder auf das alte Niveau zurückgekehrt.

Kurzfristige Trader können nach Meinung von Bauer mit einem Hebelprodukt ab einem Kurs von 15,35 Euro einsteigen, sollten gleichzeitig einen Stopp bei 13,40 Euro setzen, um Verluste nicht zu groß werden zu lassen. "Diese Marke liegt knapp unterhalb der aktuellen 200-Tage-Linie", erläutert Bauer. Nicht so risikobereite Investoren, die ohne Hebel investieren wollen, können vorübergehende Verluste eher aussitzen.

Diese Anleger sollten aber die massive, breite Unterstützungszone zwischen etwa 12,80 und 12 Euro im Auge behalten. In dem Szenario sollte der Ausstieg spätestens bei Kurs um die 11,90 Euro erfolgen - der tiefsten Marke der vergangenen 20 Jahre. Die Eon-Aktie hat einen dramatischen Kursverlauf hinter sich. Nach dem Allzeithoch von mehr als 50 Euro zum Jahreswechsel 2007/2008 fiel der Kurs drastisch. Erst lies die Finanzkrise den Gesamtmarkt einbrechen. Dann folgte die Energiewende, die die Versorger besonders hart und vor allem unvorbereitet traf. Nur erholt sich die Eon-Aktie endlich.

Wie können Anleger von dem Ausbruch aus der Seitwärtsbewegung profitieren? Neben dem Direktinvestment gibt es für spekulative Anleger Faktorzertifikate, die sowohl die möglichen Gewinne als auch Verluste hebeln. Das Faktorzertifikat der Commerzbank beispielsweise hat einen fünffachen Hebel (WKN CZ6SNS).

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