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Chartanalyse Starke Aktienbarometer

Ziel vorläufig erreicht, heißt es beim Dax und Nasdaq 100. Doch beide Indizes haben weiter Potenzial. Mit welchen Zertifikaten Anleger profitieren können.
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Der Dax hat seit Jahresbeginn fast 20 Prozent zugelegt. Quelle: AFP

Der Dax hat seit Jahresbeginn fast 20 Prozent zugelegt.

(Foto: AFP)

Bei 7.000 Punkten lag das Kursziel, das Frederik Altmann Mitte Januar für den Deutschen Aktienindex errechnete. Nun ist diese Marke trotz starker Schwankungen erreicht und Chartexperte Altmann hat das Kursziel für den Dax überarbeitet: „Auch wenn die Luft dünner wird, ist der Aufwärtstrend weiter intakt“, sagt Altmann.

Seit einem deutlicheren Einbruch im November vergangenen Jahres konnte sich der deutsche Leitindex von gut 5.400 Zählern auf den aktuellen Stand vorarbeiten – auch wenn es immer wieder kurze starke Rückschläge gab. Nachdem nun auch die Widerstandszone zwischen 6.970 und 7.000 Punkten anscheinend überwunden wurde, sieht Frederik Altmann das nächste Ziel bei 7.210 Zählern.

Dort scheiterte der Dax noch vor wenigen Wochen. „Im zweiten Anlauf sollte der Index die Marke aber  überwinden“, ist sich Altmann sicher und prognostiziert für diesen Fall das kurzfristige Erreichen des nächsten Ziels: 7.500 Punkte. Dort verläuft eine weitere horizontale Widerstandslinie, die sich aus der Seitwärtsbewegung des vergangenen Jahres herleiten lässt. Damals, im Sommer 2011, prallte der Dax mehrmals an diesem Widerstand ab. Je öfter dies geschieht, umso stärker wird das Hindernis auf dem weiteren Weg nach oben.

Dennoch lassen sich die Dax-Bewegungen bis zur Widerstandslinie sinnvoll mit entsprechenden  Sprintzertifikaten nutzen. Die beiden ausgewählten Papiere von Citigroup und der Commerzbank verdoppeln die Kursbewegungen in der Spanne zwischen 7.000 und 7.500 beziehungsweise 6.950 und 7.450 Zählern. Anleger sollten aber beachten, dass ein Kursanstieg kurzfristig erfolgen muss, da beide Zertifikate nur noch bis Mitte Juni laufen.

Und wenn der Dax wider Erwarten den Aufstieg nicht schafft? „Das positive Szenario müssen die Anleger erst hinterfragen, wenn das Börsenbarometer die untere Aufwärtstrendlinie bei aktuell 6.970 Punkten nachhaltig durchbricht“, meint Altmann. Da dort gleichzeitig auch die entscheidende Unterstützungszone verläuft, könnte ein Bruch eine deutlichere Korrektur nach sich ziehen. Ein möglicher Haltepunkt wäre das jüngste signifikante Tief bei 6.610 Punkten oder sogar die 200-Tage-Durchschnittslinie, die derzeit bei 6.270 Zählern verläuft.

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