Chartanalyse Viel Potenzial für den Börsenzwerg

Der SDax führt ein Schattendasein. Dabei kann man mit den Börsenzwergen viel Geld verdienen. Vor allem charttechnisch sieht es gut aus. Mit welchen Produkten Anleger davon profitieren können.
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Handelssaal in Frankfurt: Für Anleger können auch Nebenwerte interessant sein. Quelle: Reuters

Handelssaal in Frankfurt: Für Anleger können auch Nebenwerte interessant sein.

(Foto: Reuters)

Der SDax führt eher ein Schattendasein. Der Auswahlindex für 50 kleinere Unternehmen, sogenannte Small Caps, steht im Schatten von Dax und MDax. Dennoch ist der Index aus charttechnischer Hinsicht interessant. „Der SDax ist aus der markanten Widerstandszone zwischen 5250 und 5500 Punkten nach oben ausgebrochen, nachdem er im Bereich um 4200 von August 2012 bis Januar  2013 eine untere Umkehr ausgebildet hatte“, sagt Chartanalyst Gregor Bauer.  „Mit dem Ausbruch hat der Index ein Kaufsignal geliefert. Kursziel ist jetzt der Bereich zwischen 6550 bis 6684.“

Für Bauer ist noch ein Einstieg möglich. Anleger sollten den Stopp bei etwa 5200 Zählern setzen. Denn falls der Index die Widerstandszone durchbrechen sollte, ergibt sich ein Rückschlagspotenzial bis rund 4650 Punkten.

Das Schattendasein macht sich auch bei der Produktvielfalt der Zertikate-Emittenten bemerkbar. Als Anlagezertifikate sind nur Indexprodukte erhältlich, die die SDax-Entwicklung 1:1 in beiden Richtungen nachvollziehen.  Es sind vier verschiedene Produkte auf dem Markt: Hypo-Vereinsbank (WKN: HV0SDX), Commerzbank (WKN: CK12JK), Deutsche Bank (WKN: DB0SDX) und HSBC Trinkaus (WKN: TB1CQD).

Nikkei stößt an Widerstandszone
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