Deutscher Aktienmarkt: 40 Prozent Rendite möglich: So können Anleger von Korrekturen an der Börse profitieren
Korrektur erwartet.
Foto: dpaDüsseldorf. Der Dax ist seit Ende September im Aufwärtstrend. Das können selbst die größten Pessimisten nicht leugnen. Denn seitdem ist der Leitindex um mehr als 30 Prozent gestiegen und hat seit Oktober jeden Monat ein neues Hoch und ein höheres Tief gegenüber dem Vormonat erreicht.
Die Historie lehrt zudem, dass es höchstwahrscheinlich ein erfolgreiches Börsenjahr werden wird. Denn bis auf zwei Ausnahmen stieg der Leitindex nach einem schwachen Börsenjahr wie 2022 in seiner gesamten Historie im folgenden Jahr immer. Doch die Börsengeschichte zeigt auch, dass es in diesem Jahr eine Korrektur geben dürfte, also einen Rückgang von mindestens zehn Prozent.
Wie können Anleger von so einem Szenario profitieren – also von einer Korrektur innerhalb eines intakten Aufwärtstrends? Besonders chancenreich sind für dieses Szenario Reverse-Bonuszertifikate. Im Folgenden wird anhand konkreter Beispiele erklärt, wie diese Zertifikate funktionieren, auf welche Punkte zu achten ist und welche Risiken sie bergen.
Wie Reverse-Bonuszertifikate funktionieren
Der Kurs eines Reverse-Bonuszertifikats steigt in der Regel, wenn der Basiswert, etwa der Dax, fällt – und umgekehrt. Gleichzeitig können Anleger je nach Wahl des Produkts auch noch eine Rendite erzielen, wenn der Dax leicht oder sogar deutlich nach oben klettert. Derzeit notiert das Börsenbarometer über der steigenden 200-Tage-Linie, die von vielen langfristigen Investoren beachtet wird und eine längere Aufwärtsbewegung signalisiert. Eine Korrektur im laufenden Jahr ist jedoch wahrscheinlich. Denn seit der Jahrtausendwende gab es nur zwei Jahre ohne Korrektur, 2003 und 2021.