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Discount-Zertifikate Mit der Volatilität bei Stada spielen

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Da das öffentliche Gesundheitswesen nicht nur in Deutschland unter einem enormen Kostendruck leidet, verspricht der Generika-Markt auch in den kommenden Jahren hohe Wachstumsraten. Mit seinem breiten Sortiment ist Stada hier hervorragend aufgestellt; gleichzeitig dürfte die sofort nach der Gewinnwarnung in Angriff genommene Bereinigung des übergroßen Bestands an ungenutzten Lizenzen einiges an gebundenem Kapital freisetzen. Kurzum, das Unternehmen scheint fundamental intakt und die schlechten Meldungen sind wohl eher eine kurzfristige Delle als eine langfristige Umkehr des klar positiven betriebswirtschaftlichen Trends – die klassische Ausgangssituation für einen gepflegten „Vola-Play“ also.

Das passende Zertifikat kommt wieder einmal von ABN Amro; die im Massengeschäft mit „Discountern“ gegenüber den Branchenführern UBS und Deutsche Bank chancenlosen Niederländer haben sich ja inzwischen sehr stark auf solche Spezialsituationen fokussiert. Da Einzelwerte-Engagements per se schon spekulativ genug sind, wählen wir dabei wie üblich einen sehr niedrigen Höchstbetrag, der in diesem Fall bei 14,00 Euro liegt (ISIN NL 000 041 519 8). Aus dem derzeitigen Briefkurs von 12,16 Euro errechnet sich zunächst eine maximale Rendite von 15,13 Prozent; unter Berücksichtigung der knapp eineinhalbjährigen Restlaufzeit sind das 10,55 Prozent p.a. Diese können voll vereinnahmt werden, wenn die Pharma-Aktie bei Fälligkeit am 9. Februar 2006 auf oder über dem Höchstbetrag von 14,00 Euro schließt. Selbst ein knapp 20prozentiger Einbruch in Richtung der im Laufe des August markierten Tiefststände bleibt also folgenlos. Hinzu kommen satte 30,4 Prozent Discount; erst unterhalb von 12,16 Euro rutscht man zum Laufzeitende in die Miesen.

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