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Dreh- und Angelpunkt ist ein rollierender Mechanismus Neues Zertifikat für Geldmarktfans

Je nach Definition haben die Bundesbürger zwischen 300 und 500 Mrd. Euro auf Festgeldkonten und in Geldmarktfonds gebunkert – kein Wunder, dass die Zertifikate-Emittenten bei diesen Zahlen feuchte Hände kriegen und sich bemühen, auch ein paar Krümel vom großen Kuchen zu ergattern.
  • Christian W. Röhl und Werner H. Heussinger (Zertfikate-Journal.de)

Ein gewisses Basisinteresse an alternativen Lösungen ist auf Kundenseite sicher nicht zu leugnen, schließlich lebt man im Teufelskreis aus selten mehr als 2,5 Prozent Zinsen, 1,5 Prozent Inflation und einem hemmungslos gierigen Fiskus nur allzu schnell von der Substanz.

Da lohnt ein Blick auf das von HSBC Trinkaus herausgebrachte Geldmarkt-Substitut namens „Protect Plus“ (ISIN DE 000 TB3 YY9 3). Dreh- und Angelpunkt ist ein rollierender Mechanismus, jeden Monat wird das Vermögen des Zertifikats neu angelegt. Dabei wandern 90 Prozent in eine risikolose Festgeld-Anlage, die mit dem zum Stichtag geltenden Referenzsatz Euribor (Euro Interbank Offered Rate) verzinst wird. Dies führt dazu, dass die Gewinne auch außerhalb der Spekulationsfrist versteuert werden müssen. Bislang also nicht weiter aufregend, für die Würze sollen jedoch die restlichen zehn Prozent sorgen, die in einen „Call Spread“ gesteckt werden – eine Optionskonstruktion, die auch unter dem Namen „Discount Call“ am Zertifikatemarkt bekannt ist.

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