Gold und Goldminen-Aktien Der Ausverkauf von Gold als Chance

Gold ist in US-Dollar so billig wie seit fünf Jahren nicht mehr. Antizyklisch agierende Investoren aus dem Euroraum könnten in den kommenden Monaten vom Ausverkauf doppelt profitieren. Welche Produkte infrage kommen.
15 Kommentare

Goldpreis bald unter 1.000-Dollar-Marke?

DüsseldorfDerzeit scheint nicht viel dafür zu sprechen, in Gold zu investieren. Seit vier Jahren schon fällt der Goldpreis. Die kurzen Aufwärtsbewegungen, die es zwischenzeitlich gab, endeten stets unterhalb des jeweils zuvor erreichten Hochs und bestätigten damit nur den Abwärtstrend. Zuletzt beschleunigte sich die Talfahrt noch einmal.

Allein in den vergangenen vier Wochen ist der Goldpreis um fast 200 US-Dollar gesunken. Aktuell kostet eine Feinunze des gelben Metalls nur noch etwas mehr als 1.100 US-Dollar. Zur Erinnerung: Ende August 2011 kostete eine Feinunze Gold noch rund 1.900 US-Dollar. Wer sich damals Gold ins Depot gelegt hat, verbucht heute unter dem Strich ein Minus von 42 Prozent – in Dollar gerechnet. In Euro bleibt ein Minus von 22 Prozent.

Wie sich die Goldprodukte entwickelt haben

XAU/EUR

WKN
ISIN
XC0009655157
Börse
XRATE

-2,88 -0,28%
+1.017,99€
Chart von XAU/EUR
Gold 5 Jahre
1 von 10

Derzeit scheint nicht viel dafür zu sprechen, in Gold zu investieren. Seit vier Jahren schon fällt der Goldpreis. Die kurzen Aufwärtsbewegungen, die es zwischenzeitlich gab, endeten stets unterhalb des jeweils zuvor erreichten Hochs und bestätigten damit nur den Abwärtstrend. Zuletzt beschleunigte sich die Talfahrt noch einmal. Allein in den vergangenen vier Wochen ist der Goldpreis um fast 200 US-Dollar gesunken.

XETRA Gold

WKN
ISIN
DE000A0S9GB0
Börse
STU

-0,07 -0,21%
+32,73€
Chart von XETRA Gold
Xetra Gold
2 von 10

Anleger, die nach und nach in Gold investieren wollen, können in Gold-ETFs investieren, die direkt die Kursbewegungen des Goldpreises nachvollziehen. Dazu zählen zum Beispiel Xetra Gold…

EUWAX Gold

WKN
ISIN
DE000EWG0LD1
Börse
STU

-0,05 -0,15%
+33,25€
Chart von EUWAX Gold
Euwax Gold
3 von 10

…oder Euwax Gold. Beide ETFs sind mit physischen Goldbeständen hinterlegt.

C.S.-NYSE ARCA GOLD BUGS U.ETF

WKN
ISIN
LU0488317701
Börse
STU

-0,04 -0,33%
+12,25€
Chart von C.S.-NYSE ARCA GOLD BUGS U.ETF
WKN ETF091
4 von 10

Wer es spekulativer angeht, darf einen Blick auf ETFs und Zertifikate werfen, die die Aktien der Goldminen und Unternehmen verbriefen, die ihr Geld mit der Lagerung und Weiterverarbeitung von Gold verdienen – im Idealfall sind dies Produkte, die die Kursentwicklung des Amex Gold Bugs Index nachvollziehen. Dazu zählt ein ETF von Comstage (WKN ETF091)…

NYSE ARCA GOLD BUGS Index open end (SG)

WKN
ISIN
DE000A0AA1V7
Börse
STU

+0,07 +0,58%
+12,05€
Chart von NYSE ARCA GOLD BUGS Index open end (SG)
WKN A0AA1V
5 von 10

…sowie vergleichbare Index-Zertifikate von der Société Générale (WKN A0AA1V), von HypoVereinsbank onemarkets (WKN HV5CFY) oder von BNP Paribas (WKN 687480).

WKN SG0HGQ

WKN
ISIN
Börse

Chart von WKN SG0HGQ
WKN SG0HGQ
6 von 10

Ein währungsgeschütztes Produkt bietet die Société Générale an (WKN SG0HGQ).

SOLACTIVE GLOBAL GOLD MINING Index open end (DBK)

WKN
ISIN
DE000DB2GGM8
Börse
STU

+0,06 +0,85%
+7,13€
Chart von SOLACTIVE GLOBAL GOLD MINING Index open end (DBK)
WKN DB2GGM
7 von 10

Bei Zertifikaten haben Anleger die Auswahl unter Produkten von der Deutschen Bank und der UBS. Der S-BOX Global Gold Mining Performance-Index, der dem Zertifikat der  Deutschen Bank (WKN DB2GGM) zugrunde liegt, umfasst Goldminen-Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mindestens einer Milliarde US-Dollar sowie ein durchschnittliches tägliches Handelsvolumen von mindestens fünf Millionen US-Dollar.

Denn der US-Dollar hat gegenüber dem Euro in dieser Zeit mehr als 20 Prozent an Wert zugelegt. Da der Dollaraufschwung vor allem in den vergangenen 15 Monaten stattfand, sieht die jüngste Goldbilanz für Anleger aus dem Euroraum sogar recht gut aus. „Im Jahr 2014 war Gold für Anleger aus dem Euroraum die zweitbeste Anlageklasse überhaupt“, sagt Uwe Günther von BPM Berlin Portfolio Management.

Auch das aktuelle Kalenderjahr läuft bislang besser als von vielen europäischen Anlegern gefühlt: In Euro gerechnet, hat sich Gold seit Januar 2015 trotz der jüngsten Korrektur um rund drei Prozent verteuert. „Wenn ich die Wertentwicklung von Gold betrachte, ist für mich entscheidend, in welcher Währung ich denke. Investoren sollten sich deshalb vor allem darüber Gedanken machen, wie sie die Entwicklung des Euro im Verhältnis zu US-Dollar und Goldpreis sehen“, so Günther.

Hintergrund: Goldpreis und Dollar haben sich in der Vergangenheit zwar oft entgegengesetzt zueinander entwickelt: Sank der Dollar im Verhältnis zum Euro, stieg der Goldpreis. Denn Gold wird als Alternativwährung zur Weltleitwährung US-Dollar angesehen. Doch diese Korrelation funktioniert auch umgekehrt. Das war zuletzt zu beobachten. Als US-Notenbankchefin Janet Yellen kürzlich bestätigte, sie werde die Leitzinsen noch in diesem Jahr erhöhen, stärkte das den Dollar und setzte zugleich den Goldpreis unter Druck.

Die Entwicklung beim Gold scheint im Moment zwar eindeutig auf einen weiter fallenden Preis hinzudeuten: Doch es war schon oftmals eine gute Idee, gegen den mehrheitlich propagierten Trend zu handeln. „Rein fundamental müsste Gold eigentlich im Verhältnis zur im Umlauf befindlichen Geldmenge steigen“, sagt Uwe Wiesner vom Vermögensverwalter Hansen & Heinrich in Berlin.

Die lukrativsten Märkte der letzten 20 Jahre
Platz 18: Japan
1 von 18

Die Sutor Bank hat die 18 wichtigsten Aktienmärkte der Welt im Zeitraum von 20 Jahren untersucht, um herauszufinden, welcher Markt die stärkste Performance hatte. In der Auswertung der Hamburger Privatbank kommt Japan auf den letzten Platz. „Das war durchaus erwartbar“, kommentierte Lutz Neumann, Leiter der Vermögensberatung der Sutor Bank, das schlechte Abschneiden Japans. Auf den anderen Plätzen fanden sich allerdings ein paar Überraschungen.

Durchschnittliche Performance (20 Jahre): 0,19 Prozent pro Jahr

Platz 17: Österreich
2 von 18

Ziemlich oft bergab ging es auch für Anleger am österreichischen Aktienmarkt. Auf 20-Jahressicht schaffte der österreichische MSCI Austria Index immerhin doch noch ein Plus. Schlusslicht war Österreich unter anderem im Jahr 2014. Die Sanktionen gegen Russland belasteten österreichische Banken und Unternehmen, die stark in Russland engagiert sind.

Durchschnittliche Performance (20 Jahre): + 1,65 Prozent pro Jahr

Platz 16: Italien
3 von 18

Der MSCI Italy Index gehört im internationalen Vergleich der Sutor Bank ebenfalls zu den Schlusslichtern. Besonders schlecht lief es für den italienischen Aktienmarkt in den Jahren 2010 und 2011 als die europäische Schuldenkrise aufkam.

Durchschnittliche Performance (20 Jahre): + 3,99 Prozent pro Jahr

Platz 15: Singapur
4 von 18

Singapur ist ein beliebter Finanzplatz und verfügt über eine beeindruckende Skyline. Besonders hoch hinaus kamen hier Anleger jedoch nicht. Der MSCI Singapore Index gehört zu den schwächsten innerhalb der vergangenen 20 Jahre.

Durchschnittliche Performance (20 Jahre): + 5,35 Prozent pro Jahr

Platz 14: Belgien
5 von 18

In der Gesamtwertung kommt Belgiens Aktienmarkt nur auf den vierzehnten Platz. Allerdings holte der MSCI Belgium Index in den vergangenen Jahren deutlich auf. 2014 schlug er alle anderen Indizes mit einem Plus von 37 Prozent.

Durchschnittliche Performance (20 Jahre): + 6,8 Prozent pro Jahr

Platz 13: Frankreich
6 von 18

Der Aktienmarkt der zweitgrößten europäischen Volkswirtschaft schaffte es innerhalb der letzten zwanzig Jahr nicht unter die Top 10 (im Schnitt). Besonders schlecht lief es in den Jahren 2001 (- 18 Prozent) und 2002 (- 33 Prozent). Lutz Neumann von der Sutor Bank betont, dass die Entwicklung eher zufällig erfolgt. Eine belastbare, seriöse Vorhersage sei unmöglich, erklärt die Privatbank.

Durchschnittliche Performance (20 Jahre): + 7,15 Prozent pro Jahr

Platz 12: Norwegen
7 von 18

Der norwegische Aktienmarkt erlebte einen legendären Boom im Jahr 2009: Der MSCI Norway Index stieg um sagenhafte 81 Prozent. 2014 gehörte er allerdings zu den schwächsten Märkten, mit einem Minus von elf Prozent.

Durchschnittliche Performance (20 Jahre): 7,31 Prozent pro Jahr

„Die Marktgesetze sind durch die Geldpolitik der Zentralbanken allerdings teilweise außer Kraft gesetzt. Das heißt aber nicht, dass sie langfristig ihre Gültigkeit verloren haben“, so Wiesner. Langfristig orientierte Anleger sollten deshalb vorsichtig in Gold investieren und auf den Faktor Zeit vertrauen.

Wann beim Goldpreis die Talsohle durchschritten ist, ist nur zwar nur schwer abzusehen. Doch der letzte Ausverkauf hat offenbar bereits begonnen. „Wer Angst vor weiteren Verlusten hat, hat in den vergangenen Monaten Gold verkauft. Die Gold-Pessimisten sind aus dem Markt. Wir raten jetzt zu vorsichtigem Bottom-Fishing, also kaufen zu Tiefstkursen“, sagt Jörg Jubelt von PMP Vermögensmanagement in Düsseldorf. „Gold gilt trotz aller Unkenrufe immer noch als sicherer Hafen. Wenn es an den Börsen kracht, könnte der Goldpreis kurzfristig sogar noch einmal fallen, denn internationale Anleger nutzen den Verkauf von Gold-Positionen, um liquide zu sein“, erklärt Jörg Jubelt.

Gut zu beobachten war das in der vergangenen Woche, als chinesische Anleger in Panik große Mengen an Gold verkauften, um Kredite aufzulösen, mit denen sie vorher spekulative Aktienkäufe finanziert hatten. „Doch wenn der sich der erste Rauch verzogen hat, erinnern sich die Leute an die Krisenwährung Gold. Dann kann es ganz schnell gehen, und der Goldpreis steigt. Seit Jahrzehnten ist das zu beobachten. Es ist eine sich immer wieder selbst erfüllende Prophezeiung“, so Jubelt.

Der seit einigen Jahren sinkende Goldpreis ist nicht nur für Gold-Anleger ärgerlich. Der Preisrückgang hat auch die Aktienkurse der Gold-Produzenten unter Druck gesetzt. Ablesen lässt sich das am NYSE ARCA Gold Bugs Index, kurz HUI. Der Index enthält Minen-Unternehmen, die keine umfassende Absicherungsgeschäfte an den Terminmärkten tätigen: Während der Goldpreis in den zurückliegenden zwölf Monaten unter dem Strich um rund 16 Prozent gesunken ist, hat der HUI im selben Zeitraum rund 53 Prozent an Wert verloren.

Wie Anleger investieren können
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Gold und Goldminen-Aktien - Der Ausverkauf von Gold als Chance

15 Kommentare zu "Gold und Goldminen-Aktien: Der Ausverkauf von Gold als Chance"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Der Schwarzmarkt war auch verboten und dennoch konnten die Leute dort
    mit Gold und Sachwerten zahlen.

  • @ Manfred Zimmer

    << Rechnen Sie nach, wer das bessere Geschäft machte. >>

    Ein guter Rat! Dann weiß ich, was mein Großvater - um bei Ihrem Beispiel zu bleiben - 1933 hätte tun sollen, damit ich heute milliardenschwerer Erbe wäre. Danke!
    Aber wie stünde ich heute da, wenn ich etwa im Spätsommer 2011 in Gold gegangen wäre? Wie lange müßte ich leben, um jemals wieder auf Plus/Minus Null zu kommen?

    Bemühen Sie auch ruhig einmal die Historie und sehen sich an, wann Gold schon mal auf einem Niveau von etwa 1.100 $ gelegen hat. Nach einem "Kaufkurs" sieht mir das aktuell jedenfalls nicht gerade aus. Der Chart gleicht eher dem der Telekom, nur zeitlich gestreckter. Aber auch das sagt nicht viel aus.

    << Wenn die Geschichte alle Antworten lieferte, würde sich die Forbes-400-Liste der Reichsten der Welt aus Bibliothekaren zusammensetzen. >> Warren Buffett

  • sorry,aber ich kann mir nicht helfen,aber was kann man mit solchen kaffeesatzleser artikeln anfangen? einerseits und andernseits,keiner weiß was kommt,gut so....

  • "„Rein fundamental müsste Gold eigentlich im Verhältnis zur im Umlauf befindlichen Geldmenge steigen“, sagt Uwe Wiesner vom Vermögensverwalter Hansen & Heinrich in Berlin."

    Korrekt! Aber wir dürfen den Termin- und Derivatemarkt als Möglichkeit der Marktpreismanipulation nicht vergessen. Bekanntlich weisen alle Zentralbanken in der Bilanzposition "Goldbestand" nicht nur den physischen sondern auch der Termin- bzw. Derivatebestand aus. Nach der vorherigen Begründung brauche ich Ihnen den Grund wohl nicht mehr darzulegen.

  • @Herr Enrico "FatFinger" Caruso
    Ehrlich, was ist Ihnen lieber zu Hause zu haben?

    1099 USD
    1000 € oder
    1 Oz Gold

    Gerne können Sie die Historie bemühen und die Kurse vergleichen. Bedenken Sie dabei, dass Sie auf die USD und Euros, bzw. DM Zinsen erhalten hätten und auf diese Zinserträge Steuern gezahlt hätten.

    1933 entsprach jedenfalls 1 Oz Gold 35 USD und 1 USD entsprach 4,20 DM. Rechnen Sie nach, wer das bessere Geschäft machte.

    1 Oz Gold hat heute einen Wert der ca. 30 und gegen DM bzw. € ca. 500 mal höher ist als damals.

  • Sie haben mich nicht verstanden: mit "erfolgversprechend" meine ich ganz alleine die Reihenfolge des Investments. Es gibt nämlich "Spezialisten", die auch noch auf Kredit spekulieren, den größten verfügbaren Hebel wählen, dann (je nach Gusto) short oder long gehen und sich dannauch noch darüber wundern, weshalb sie ziemlich zügig pleite sind...

  • Und wenn Ihr "erfolgversprechendes Edelmetallinvestment" sich doch nicht als ganz so erfolgreich erweisen sollte und zu schmerzhaften Verlusten führen sollte, werden Sie denen, die Ihrem Rat gefolgt sind, selbstverständlich den Verlust ersetzen, nehme ich an.

    Für den Autor des Artikels, Herrn Matthias von Arnim, ist das gängige Praxis. Für ihn heißt die Devise: "Sie wurden falsch beraten? Sorry, hier haben Sie Ihren Einsatz zurück!"

  • Natürlich, wenn denn alle im Gold sind - werden Handel und Besitz seitens staatlicher Autorität verboten.
    Das gab es schon und man schaute in die Röhre mitsamt seinen Kilos aus unnützem Metall.

  • Die Reihenfolge für ein erfolgversprechendes Edelmetallinvestment sieht folgendermaßen aus:
    1. physisches Metall (als Basis)
    2. Minen-Aktien, und hier mit aufsteigendem Risiko : Senior-Producers -> Junior-Producers -> Minen-Explorer
    3. Derivate / Hebelprodukte (und ausschließlich mit Spekulationskapital!)
    Bei Minen-Aktien gilt zu bedenken: sie bieten selbst einen Hebel (sowohl positiv als auch negativ) auf das physische Metall, ABER: Minen haben oft ein wesentlich schlechteres Management als z.B. DAX-Konzerne, es besteht im Gehgensatz zum Metall selbst ein Gegenpartrisiko - Minen können nämlich auch pleite gehen. Desweiteren gibt es u.a.auch ein politisches Risiko (drohende Verstaatlichungen z.B.).

  • Gold ist für mich nur Gold, wenn ich es fallen lasse und mein Fuß vor Schmerzen zusammenzuckt. Umso mehr Schmerzen, umso besser. In diesem Sinne, allseits einen schönen Abend allen Gold.Bugs.

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%