Interview „Eigeninitiative vs. schleichende Enteignung“

Mehr als 63 Millionen Euro haben Anleger in Wikifolios investiert. Andreas Kern, Chef der Social-Trading-Plattform erklärt, wie Anleger von Handelsprofis lernen können und warum die Zukunft für Finanzberater düster ist.
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Andreas Kern, Gründer und Geschäftsführer der Trading-Plattform Wikifolio.com: „Wir legen größten Wert auf Transparenz.“ Quelle: Wikifolio.com

Andreas Kern, Gründer und Geschäftsführer der Trading-Plattform Wikifolio.com: „Wir legen größten Wert auf Transparenz.“

(Foto: Wikifolio.com)

Herr Kern, die Zinsen sind im Keller und das Vertrauen in Bankberater ist erschüttert. Vor diesem Hintergrund suchen viele Privatanleger Rat auf Social-Trading-Plattformen. Was bekommen Sie dort, das ein Finanzberater nicht bieten kann?
Es gibt immer mehr Privatanleger, die nicht mehr blind auf die Versprechen eines Beraters vertrauen wollen. Sie möchten die Kontrolle über ihr Geld behalten und sich aktiv um ihre Finanzen kümmern. Dabei benötigen sie jedoch Orientierungshilfen. Im Idealfall sind das frei zugängliche Handelsstrategien, die nicht durch Provisionszahlungen beeinflusst werden.

Der Anleger will also hinter die Kulissen schauen und verfolgen, wie die Anlageentscheidungen getroffen werden.
Wer einen Fonds kauft, bekommt quasi eine Blackbox. Der Kunde erfährt lediglich, in welche Richtung die Anlagestrategie ungefähr geht und am Jahresende wird er darüber informiert, welche die größten Positionen im Fonds sind. Welche Papiere der Fondsmanager zwischenzeitlich kauft, verkauft und warum er es tut, bleibt dem Anleger verborgen. Hier können Social-Trading-Plattformen punkten, indem sie alle Bewegungen im Depot offenlegen.

Lesen Sie das ganze Interview und weitere Artikel zum Thema in unserem Dossier „So werden Sie mühelos zum Finanzprofi“, erhältlich als PDF im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

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11 Kommentare zu "Interview: „Eigeninitiative vs. schleichende Enteignung“"

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  • Ja es gibt einen Weg der rapiden Enteignung zu entgehen: Merkel, Schaeuble und Co. müssen aus dem Verkehr gezogen werden. Dies geschieht mit den Mitteln der Verhaftung und Anklage: Verbrechen gegen Volk und Vaterland.

  • Es wird doch alles von einigen Mächtigen bestimmt.
    Die haben ihre Rechner auf immerwährenden Gewinn programmiert, bestimmt alles die Technik.
    Da kann sich der kleine Steuerzahler nur noch wundern.

  • Im Grunde genommen habe ich gar nichts gegen die schleichende Enteignung, schlicht weil ihr eine ebenso einseitige schleichende Bereicherung vorausgegangen ist.
    Das Betroffenen das anders sehen oder versuchen sich dem zu entziehen ist nur allzu menschlich.
    Was für mich aber weder hinsichtlich der Entwertung noch den Versuchen ihr zu entkommen ein Anlass ist dem allzu viel Bedeutung beizumessen.

    H.

  • Die Idee sich einseitig nur auf Immobilien zu konzentrieren halte ich für fahrlässig, in der Geschichte gab es Zwangshypotheken und sogar in D den Lastenausgleichsfonds. Bei einem Währungsschnitt ist durchaus denkbar (und auch bereits geschehen), dass Guthaben und Schulden unterschiedlich in die "neue Währung" transformiert werden! Eigenheim ja, vermietete Objekte nein.

  • Gibt es nicht einen ganz einfachen Weg der schleichenden Enteignung zu entfliehen?

    Der, der nur ein klein wenig seinen Verstand einschlatet um die aktuelle Situation zu verstehen, wird feststellen, dass es nur einen einzigen Weg geben wird, der die schleichende Enteignung verhindert. Das gesamte Kapital + Fremdfinanzierung in Immobilien.

    Sicherlich is dies ein dummer Ansatz, da eine Diversifizierung der Anlagen sinnvoll ist da sie Zukunft bekanntlich niemand voraussagen kann. Wenn man allerdings die aktuelle Lage als Benchmark fuer die weitere Entwicklung nimmt, sich grundlegend in der Eurofrage nichts aendert und alle an einer Gemeinschaftswaehrung festhalten... Anschnallen Herrschaften, es wird rund gehen! Immobilein wird die einzige Anlage sein die von dem groessten Fehler der Menschheitsgeschichte mit dem Namen Euro profitiert.

    http://travelling-bali.com/confusing-financial-markets-trades-economical-laws-going-wrong/

    Hier erfaehrt man in Details warum! Viel Spass beim LEsen!

  • Die Merkel-Wähler sollten sich als Dummwähler outen und die Zeche der Sparer zahlen.

  • AfD wählen und für eine "Volksabstimmung" plädieren, was mit dem Euro bzw. Geld welches den Banken hinterhergeschmissen wird, abstimmen. So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Die Dummen sind das Volk und die Banken und ihre Marionetten(Politiker) machen sich die Taschen voll !

  • AfD wählen und für eine "Volksabstimmung" plädieren, was mit dem Euro bzw. Geld welches den Banken hinterhergeschmissen wird, abstimmen. So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Die Dummen sind das Volk und die Banken und ihre Marionetten(Politiker) machen sich die Taschen voll !

  • Dummheiten, bessere Dummheiten nochzumal, sollte man neu layouten: es gibt Dumm, es gibt besser Dumm und es gibt, noch besser:"Rechner".
    Rechner kann so etwas.
    Während Rechner den Dummdeutschen etwas vorrechnet, vmtl vom heimischen Rechnersofa aus.

    Und Rechner rechnet mit der Blödheit anderer, bloß nicht mit seiner eigenen Blödheit.
    Kein besonders bemerkenswertes Phän omen.

    Aber: wen kann sowas schon noch ernsthaft interessieren?

  • Schon äußerst merkwürdig, was sich da abspielt.

    Er habe die Partei in eine verbrecherische Vereinigung umgewandelt?

    Die verbrecherische Vereinigung ist doch wohl eher die politisch willfährige griechische Justiz, die wie auf Kommando auf einmal die abenteuerlichsten Vorwürfe gegen oppositonelle Politiker aus dem Hut zaubert und sie en masse verhaftet.

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