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Klassiker bieten klare Gebührenstruktur – Garantiezertifikate werden wichtiger Zertifikate: Experten raten zu Standard-Produkten

Das Umfeld für Zertifikate wird geprägt durch steigende Aktienkurse, niedrige Zinsen und einer sinkenden Volatilität. Welche Zertifikatetypen sind derzeit für Anleger interessant? Was sind die Innovationen und Trends im Jahr 2004?
  • Stefan Armbruster

FRANKFURT/M. Indexzertifikate gelten als Klassiker. Inzwischen bieten praktisch alle großen Emittenten Papiere ohne Laufzeitbeschränkung an. Die Produkte sind inzwischen standardisiert und ermöglichen dem Anleger den einfachsten Zugang zu einem Indexinvestment. Indexzertifikate bilden die großen Indizes aus Europa oder den USA eins zu eins ab. Zudem bieten die Papiere auch den Zugang zu exotischen Märkten wie China, Indien oder Südkorea.

Aufgrund der niedrigen Volatilität im Markt haben Zertifikate mit Kapitalgarantie derzeit attraktive Konditionen. Deshalb könnte es vielleicht zum ersten Mal gelingen, Investoren in Phasen steigender Aktienkurse für Garantieprodukte zu begeistern. Die Produkte bieten dem Anleger die Sicherung des eingesetzten Kapitals und zusätzlich eine Partizipation am Kursanstieg des Basiswertes. Wichtig für den Anleger sind in erster Linie zwei Ausstattungsmerkmale: ist das Kapital zu 100 % gesichert oder zu einem kleinerem Prozentsatz? Und wie weit partizipiert das Zertifikat am Anstieg des Basiswertes? Dabei gilt, je höher die Partizipation, umso besser für den Anleger. Da kapitalgarantierte Produkte oft eine Kombination einer festverzinslichen Anlage und einer Call-Option sind, ist die Vorteilhaftigkeit der Produkte zum einen vom Zinsniveau abhängig, zum anderen vom Preis der Option, und der hängt in erster Linie von der Volatilität ab.

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