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Lehman-Zertifikate Traum und Trauma

Deutsche Anleger haben mit Lehmann-Zertifikaten rund eine Mrd. Euro verloren. Eine weitere Milliarde soll immer noch in den Papieren stecken, schätzen Branchenexperten. Doch die Zertifikate sind unverkäuflich und werden weltweit nicht mehr gehandelt. Die Anleger klagen deswegen vor deutschen Gerichten - allerdings nicht gegen Lehman, sondern gegen ihre Hausbanken.
  • Christian Kemper
12.09.2009 - 13:10 Uhr
Filiale der Pleite-Bank Lehman Brothers in Frankfurt a. M.: Deutsche Anleger wollen ihr Geld zurück und verklagen nun ihre Hausbanken. Quelle: ap

Filiale der Pleite-Bank Lehman Brothers in Frankfurt a. M.: Deutsche Anleger wollen ihr Geld zurück und verklagen nun ihre Hausbanken.

(Foto: ap)

FRANKFURT. Die Lehman-Zertifikate - 120 von ihnen sind noch registriert, ein Handel findet jedoch nicht mehr statt - verursachten insgesamt zwei Mrd. Euro Verlust. Das ist nicht viel im Vergleich zu knapp sieben Bill. Euro, die die gesamte Finanzkrise weltweit kostet. Doch diese zwei Milliarden gehen direkt auf das Konto der deutschen Privatanleger. Zwei Milliarden, die sie gespart und vermeintlich sicher angelegt hatten. Zwei Milliarden, die sie für Ausbildung, Familienplanung oder Rente vermehren wollten. Der Traum dieser Anleger von einer hohen und gleichzeitig sicheren Rendite ist mit den Lehman-Zertifikaten geplatzt.

Die Kassenschlager von Lehman Brothers waren vor allem Zertifikate mit komplizierten Zinsversprechen. Mit ihnen sollten die Anleger unabhängig von der Entwicklung an den Börsen eine sichere Rendite einstreichen können. Renditeaussichten von bis zu 20 Prozent pro Jahr waren keine Seltenheit. Doch die vielversprechenden Zertifikate mit teils undurchsichtiger Auszahlungsstruktur bescherten ihren Besitzern am Ende nur hohe Verluste.

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