Nach den Aktienrekorden Warten auf den Dax-Knick

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Direkt einsteigen oder Korrektur abwarten?

In diese US-Aktien investiert Buffett
Berkshire Hathaway CEO Warren Buffett attends the Allen & Co Media Conference in Sun Valley, Idaho in this file photo
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Im zweiten Quartal 2013 kaufte Warren Buffet im großen Stil Aktien. Die Strategie des Milliardärs, lieber Aktien und Unternehmen statt Anleihen zu kaufen, schob den Wert der Beteiligungen seiner Holding Berkshire Hathaway zuletzt über die Marke von hundert Milliarden Dollar. Die größte Posten in seinem Portfolio bilden nach wie vor die großen US-Konzernen. Die Top Ten seiner US-Beteiligungen.

Gas pump shows different kinds of fuel at Scott Zaremba's Zarco 66 gas station in Lawrence, Kansas
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Phillips 66

Aktien des Rohölverarbeiters und Tankstellenbetreibers im Wert von 1,6 Milliarden Dollar liegen bei Warren Buffett im Bestand. Damit gehört dieses Investment noch eher zu den kleineren der Börsengurus.

Zahl der EHEC-Infektionen in Hamburg nimmt zu
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Davita Healthcare Partners

Zu den vergleichsweise kleineren Investments in Warren Buffetts Portfolio gehört auch das 1,8 Milliarden Dollar schwere Wertpapierpaket von Davita. Der Aktienkurs des Dialysespezialisten wuchs 2012 mehr als 45 Prozent. Der Marktwert des Konzerns liegt bei 11,9 Milliarden Dollar.

A Direct TV dish is seen outside a home in the Queens borough of New York
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Direct TV

Ein zumindest hierzulande etwas weniger bekannter Posten in Buffetts Depot ist DirectTV. Der US-Fernsehsatellitenbetreiber und Programmanbieter bietet seinen Kunden digitale TV-Dienste in den Vereinigten Staaten und in Lateinamerika an. Die Marktkapitalisierung des weltweit führenden Pay-TV-Anbieters wird auf 32 Milliarden Euro taxiert. Buffett besitzt Aktien des Unternehmens im Gesamtwert von 2,3 Milliarden Euro.

huGO-BildID: 16502545 FILE - In this Oct. 20, 2009 file photo, signs on a US Bank branch in Omaha, Neb. are shown Tuesday, Oct. 20, 2009. U.S. Bancor
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U.S. Bancorp

Die Bank mit ihren 3000 Filialen, mehr als elf Millionen Kunden und einem Marktwert von 67 Milliarden Dollar ist auch weiterhin eine gute Geldanlage. Das scheint sich zumindest Warren Buffett zu denken. Der Großinvestor hält einen Anteil von 2,8 Milliarden Dollar.

WALMART
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Wal Mart

Eine zurückhaltende Kundschaft macht dem weltgrößten Einzelhandelskonzern derzeit das Leben schwer. Als Grund nannte der 241 Milliarden Dollar schwere Konzern eine höhere Einkommenssteuer auf dem wichtigen Heimatmarkt. Als Konsequenz kürzte Wal Mart die Prognose für das Gesamtjahr. Buffett scheint indes auf bessere Zeiten zu spekulieren. Sein Anteilspaket an dem Einzelhandelsriesen in Höhe von 3,7 Milliarden Dollar lässt er unangetastet.

Proctor & Gamble Outlook
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Procter & Gamble

Schon seit einiger Zeit läuft es bei dem Konsumgüterhersteller nicht mehr richtig rund. Im Mai musste Bob MacDonald deshalb den Chefposten räumen. Seitdem versucht Alan George Lafley verloren gegangene Marktanteile wieder zurückzuerobern und den aktuellen Marktwert von 218 Milliarden Dollar zu steigern. Warren Buffett setzt trotz der schlechten Zeiten weiterhin auf P&G und hält Aktien im Wert von vier Milliarden Dollar.

Direkt einsteigen oder die Korrektur abwarten? Diese Frage stellen sich derzeit einige Anleger, die auf weiter steigende Kurse beim Dax setzen möchten. Eine Alternative können Bonuszertifikate darstellen, da diese Produkte einen Teilschutz bei möglichen Kursrückgängen bieten. Anleger erzielen damit bereits eine Rendite, solange während der gesamten Laufzeit eine Barriere niemals berührt oder unterschritten wird. Laut dieser Chartanalyse sollte die Barriere dann unterhalb der Marke von 8577 Zählern liegen.

Ein Produkt mit entsprechenden Konditionen bietet die US-Bank Goldman Sachs (WKN GT6F2N). Die Barriere liegt bei 8450 Zählern, die Laufzeit endet am 25. Juni 2014. Sollte der Dax bis dahin niemals die Schwelle berühren oder unterschreiten, erhalten Anleger zum Ende der Laufzeit 100 Euro zurück. Angesichts des aktuellen Kurses von gut 92 Euro ist eine Rendite von zwölf Prozent p.a. 100 Euro auch gleichzeitig der maximale Rückzahlungsbetrag.

Bonuszertifikate ohne Gewinnbegrenzung mit ähnlicher Laufzeit und der gleichen Barriere gibt es auch, allerdings ist dann die Bonusrendite sehr gering. Bei einem weiteren Produkt von Goldman Sachs (WKN GT6EKL) liegt die jährliche Bonusrendite knapp unter einem Prozent. Im Gegenzug profitieren Anleger von steigenden Kursen oberhalb der Marke von 9200 Zählern. Verluste entstehen erst, wenn der Dax die Schwelle von 8450 Punkten berühren sollte.

Anleger, die zu mehr Risiko bereits sind, können davon, falls dieses charttechnische Szenario eintritt, auch mit Sprint- oder Outperformancezertifikaten profitieren. Der Vorteil bei diesen Produkten: Gewinne werden über einer gewissen Marke gehebelt, Kursrückgänge nicht. Fällt der Dax unter dieser Marke beispielsweise um zehn Prozent, verlieren diese Produkte ebenfalls nur zehn Prozent.

Falls Anleger bei den aktuellen Kursständen einsteigen wollen: Den passenden „Sprinter“ mit einer Laufzeit bis Ende des Jahres bietet die Commerzbank (WKN CZ9SGF). Das Derivat mit einer Laufzeit bis zum Jahresende verdoppelt die Dax-Kurssteigerungen in der Spanne zwischen 9000 und 9400 Punkten. Von Gewinnen oberhalb von 9400 Zählern profitieren Anleger nicht mehr.

Wer erst nach einer Korrektur die Gewinne hebeln möchte, sollte eher auf Outperformance-Produkte zurückgreifen. Denn Sprinter bieten keine passende Spanne für dieses Szenario. Der „Outperformer“ der Deutschen Bank (WKN DE04S5, Laufzeit bis April 2015) multipliziert steigende Dax-Notierungen ab der Marke 8600 Punkte mit dem Faktor 1,5.  

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19 Kommentare zu "Nach den Aktienrekorden: Warten auf den Dax-Knick"

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  • Nur Mut, in einen steigenden Markt zu kaufen bei niedrigsten Zinsen bietet die beste Gewinnwahrscheinlichkeit und die beginnende Berichterstattung zu den vermeindlichen Übertreibungen an der Börse wird wie immer neue Käuferschichten animieren. Das kann noch einige Monate anhalten. Für den Ausstieg gibt es verlässlichere Signale der Trendwende. Nur Mut. (rs-depot.de)

  • Stimmt, die Deutschen sind echt dämlich, denn sie ARBEITEN für ihren Wohlstand.

    Im Gegensatz dazu sind die schlauen Spanier, Franzosen und besonders die Engländer und die USA, die lieber mit Völkermord und Massaker (Koloniales Verhalten) zu Wohlstand gekommen sind. Das sind die Länder, die eine wirkliche Kultur der Erdbevölkerung gebracht haben (Kultur der Massenmörder und Schmarotzer).

  • Charttechnik hat etwas mit gewissen Wettervorhersagen zu tun, z. B. folgenden:

    Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter oder es blebt wie es ist.

    der

    Regen im Mai, April vorbei


    Und die allermeisten, die hier schreiben, dürften nicht verstanden, dass der DAX jedes Jahr im Mittel etw um 3 % jedes Jahr steigen muss, weil die Aktien sonst Jahr für Jahr billiger werden (Stichwort Dax als Performance Index).

  • deutsche mühlen malen langsam und mit deutscher gründlichkeit.
    nicht jeder der die bretter betritt, die angeblich die welt bedeuten..weis dass er auf dem holzweg ist (heinz ehrhard -komiker)

  • ist nicht gestern erst vom dax-müller getrommelt worden?

    glauben die dax-propheten, trommler und hochschwätzer wirklich das emma piel, gustav gans und prof dr. habe nichts jetzt noch aktien kaufen, nur weil die handelssippschaft der banken die lächerlichen 15/16 dax-papiere in den norden gepuscht haben, das sie dafür das bekommen was sie haben wollen?

    selbstverständlich bekommen sie das was bekommen könnten, einen verlust nämlich, wer übers we nicht verkauft, wird sich vll. schon in kürze wundern, wenn er montags seine kurse ansieht, wo die gelandet sind; und sich der orkan gen süden gedriftet ist.

    nein leutchen wer die papiere nicht hat wenn sie steigen, hat sie auch nicht wenn sie fallen....ins bodenlose natürlich.

    machmal frag ich mich ob diejenigen überhaupt das HB lesen, überfliegen genügt schon:

    gewinn bricht ein -astra zeneka- porsche gewinn stagniert- wacker chemie gewinn schrumpft stark
    kraft-foods: konsumschwäche....ach lest euch die meldungen selber durch....

    wo sollen das noch ak-gewinne drinn sein? schaumschlägerei...und lächerlich...


  • Es gibt einen trivialen Leitspruch: Wer wettet gegen die FED? Stupid money. Z.B. die dummen Deutschen.

  • Laut einem anderen Chart-Profi soll das aber nicht passieren. Steht jedenfalls hier:
    http://www.handelsblatt.com/finanzen/zertifikate/nachrichten/nach-den-aktienrekorden-bedeutende-warnhinweise/9010518-2.html

    VG
    Marvel

  • Wer sich den Chart ansieht, weiß, dass vor Dezember der Daxweit unter 8000 Punkten fällt und im Januar nochmals bis auf 7000 Punkte.

  • Den perfekten Zeitpunkt zum Einstieg erwischt man nie.
    Da darf man sich aber nicht ärgern denn so lange
    a) das Unternehmen nicht pleite geht
    und
    b)man nicht gezwungen ist zu verkaufen,
    hat man seinen Einstandswert irgendwann schon allein über die Dividenden wieder drin.

  • @aydinli, Prophet, Marc
    Leider kann ich erst dann ein gutes Buchen lesen wenn ich das kaufen kann. Kaufen erst dann wenn ich Geld dazu habe. Geld erst wenn ich einen Job habe. Den Job erst wenn es eine Firma gibt die mich anstellt (und sich dadurch besser stellt als mich nicht anzustellen), oder ich selbstständig bin und eine Produkt anbiete dass jemand haben will. Auch der Kunde braucht Geld um mich oder die Firma bei der ich angestellt bin bezahlen zu können usw. usw.
    Überwiegend geht das alles fair uns anständig zu. Seinen Beitrag dazu zu leisten ist Grundlage unserer Gesellschaft. Daran gestalterisch und lenkend teilzuhaben und auch Teilhabe am Erfolg dieses Tuns, das geschieht (auch) am Aktienmarkt.
    Wenn wir das alles ablehnen wirds schwierig.
    Wenn wir das alles als Verschwörung betrachten wirds pathologisch.
    Viele lehnen das ab von dem wir hier in D alle sehr gut leben. Wieder mal: typisch Deutsch. Verheerend!

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