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Nach Japans Herabstufung Derivate-Anleger trauen Dax nicht

Die deutschen Derivate-Anleger zeigen sich skeptisch gegenüber dem Dax-Anstieg. Nachdem Moody's die Kreditwürdigkeit Japans schlechter eingestuft hat, hatten die meisten mit Kurseinbrüchen gerechnet.
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Die Frankfurter Börse. Derivateanleger macht der Dax-Kurs skeptisch. Quelle: Reuters

Die Frankfurter Börse. Derivateanleger macht der Dax-Kurs skeptisch.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDie deutschen Derivate-Anleger haben dem Anstieg des Dax am Mittwoch nicht getraut. „Sie gehen offenbar davon aus, dass der Index seine Gewinne nicht halten kann“, sagte Euwax-Händler Norbert Paul. Nachdem Moody's die Kreditwürdigkeit Japans schlechter eingestuft hat, sei für viele Anleger nicht nachvollziehbar, warum der Dax steige. Als Standard & Poor's (S&P) vor zwei Wochen die Bonität der USA heruntergestuft hatte, waren die Aktienmärkte eingebrochen.

Der Dax notierte am Nachmittag rund 3,6 Prozent im Minus bei 5734 Punkten. Auftrieb bekam der Index unter anderem von guten US-Konjunkturdaten. Der Stimmungsindikator der Euwax notierte ab dem Vormittag größtenteils tief im Minus, was einen Überhang der Pessimisten anzeigt. Diese überwogen auch an der Scoach, wo verkaufte Calls und gekaufte Puts bis zum Nachmittag 54 Prozent aller gehandelten Dax-Hebelprodukte ausmachten - gemessen am gehandelten Volumen.

An der Euwax war ein Dax-Put mit Basispreis bei 5000 Punkten von der Commerzbank stark gesucht. Kein anderes Hebelprodukt verzeichnete dort mehr Transaktionen. Dahinter folgte ein Dax-Turbo-Call mit Basispreis und Knock-Out-Barriere bei 5450 Punkten von der UBS, der überwiegend verkauft wurde. An der Scoach führte ein Turbo-Call auf den Dax mit Basispreis bei 5223 Punkten und Barriere bei 5300 Punkten die Liste der meistgehandelten Hebelprodukte an.

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  • rtr
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