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Nobelpreisträger Merton im Interview „Warren Buffett hat vier Milliarden geboten"

Auch Nobelpreisträger irren: Robert C. Merton, der an der berühmten Black-Scholes-Formel mitwirkte, musste den Untergang seines Hedgefonds LTCM verkraften. Ein Gespräch über Fehler, Warren Buffett und die Finanzkrise.
18.11.2014 - 06:34 Uhr
Robert C. Merton 1997, bei einem Vortrag an der Harvard Business School, an der er noch heute lehrt. 1997 war auch das Jahr, in dem Merton zusammen mit den Ökonomen Black und Scholes den Wirtschaftsnobelpreis erhielt.

Robert C. Merton 1997, bei einem Vortrag an der Harvard Business School, an der er noch heute lehrt. 1997 war auch das Jahr, in dem Merton zusammen mit den Ökonomen Black und Scholes den Wirtschaftsnobelpreis erhielt.

Robert C. Merton hat wie kaum ein anderer Wissenschaftler die Finanzwelt bewegt. Für seine Arbeit zur Bewertung von Finanzoptionen erhielt er 1997 den Nobelpreis. Sein Name ist auch mit dem Aufstieg und Fall des Unternehmens Long Term Capital Management (LTCM) verbunden, das er mit anderen Wissenschaftlern und Bankern 1993 gründete. LTCM war ein Hedgefonds mit einer Mindestanlagesumme von zehn Millionen US-Dollar.

Zunächst erzielten Anleger damit eine Rendite nach Abzug aller Kosten von 30 bis 40 Prozent jährlich - bis die Russlandkrise 1998 die Risiken des Hedgefonds zu groß werden ließen. Die anschließende Rettung war, weil man einen Zusammenbruch der Finanzmärkte befürchtete, vor der Finanzkrise die größte weltweit. Laut Wikipedia musste aus diesem Grund sogar der damalige Fed-Chef Alan Greenspan die Zinsen senken. „Wenn Genies scheitern“, beschrieb US-Autor Roger Lowenstein in einem Buch die LTCM-Geschichte.

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