Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Risikopuffer Anleger im Dividendenrausch

Seite 4 von 4:
Solide Basiswerte für weniger Risiko

Wie Anleger von der Euro-Schwäche profitieren können

Noch bessere Rendite-Aussichten bieten einige Discountzertifikate auf Coca-Cola, dessen erwartete Dividendenrendite für 2015 bei etwa drei Prozent liegt. „Auch Coca-Cola ist ein Beispiel für Verlässlichkeit. Seit 94 Jahren gab es keine Unterbrechung bei den Dividendenzahlungen. Und in den vergangenen 52 Jahren wurde die Dividende immer erhöht“, so Witt. Anleger, denen die mögliche positive Kursperformance der Coca-Cola Aktie egal ist, haben die Chance, mit einem Discount-Zertifikat von HSBC Trinkaus – mit einer Laufzeit bis 27. Januar 2016 und einem Cap bei 40 Dollar – die Dividendenrendite innerhalb eines Jahres zu verdoppeln.

Aktuell kostet die Aktie 41,88 Dollar (36,70 Euro). Das Discountzertifikat ist derzeit für rund 33 Euro zu haben. Maximal bietet das Papier bis zum Fälligkeitsdatum rund sechs Prozent Rendite – vorausgesetzt, der Coca-Cola-Aktienkurs notiert dann nicht unter 40 Dollar. Der Wechselkurs des Euro zum Dollar ist Chance und Risiko zugleich.

Wer nicht bis zur Fälligkeit von Discountzertifikaten warten will, bis der geplante Gewinn auf dem Anlagekonto erscheint, kann alternativ auch auf Aktienanleihen zurückgreifen. Vom Chancen-Risikoprofil her gleichen sich Aktienanleihen und Discountzertifikate. Aktienanleihen bieten jedoch während der Laufzeit Zinskupons anstelle eines Rabatts auf den Kurs des Basiswertes, wie dies bei Discountzertifikaten der Fall ist. Diese Zinskupons liegen deutlich über dem Marktdurchschnitt für klassische Anleihen.

Beispiel: Eine Aktienanleihe auf den Basiswert Allianz, eine Aktie, die eine Dividendenrendite von 4,5 Prozent aufweist. Eine Aktienanleihe, herausgegeben von der Deutschen Bank (WKN XM0P64) mit Laufzeit bis zum 19. Januar 2016, hat einen Kupon von 4,2 Prozent und lockt aktuell mit einer maximalen Rendite von 5,13 Prozent per annum.

Fazit: Anlegern, die Alternativen zum Anleihenmarkt suchen, bieten sich zunehmend Dividendenstrategien an. Um das Risiko einer Aktienanlage zu reduzieren, empfehlen sich Discountzertifikate oder Aktienanleihen auf solide Basiswerte mit hoher Dividendenrendite und langer Dividendenhistorie. Der Preis für solch eine Strategie ist eine Begrenzung der Kurs-Chancen und ein – trotz Risikopuffer durch den Rabatt – immer noch vorhandenes Kursrisiko, das bei Aktien niemals auszuschließen ist.

Startseite
Seite 1234Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Risikopuffer - Anleger im Dividendenrausch

5 Kommentare zu "Risikopuffer: Anleger im Dividendenrausch"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Ihr Weg ist ein Weg, einer von Vielen . Doch nicht immer ist es sinnvoll, eine Kuh zu kaufen, wenn man nur ein Glas Milch trinken will. Sprich: Als Immobilieneigentümer hat man natürlich auch Verwaltungsaufwand, insbesondere Nachvermietungsrisiken und Revitalisierungskosten zu berücksichtigen. Diese belasten die Mietrendite. Indirekte Immobilien-Investments haben den Reiz, dass man sich um nichts scheren muss und trotzdem eine ordentliche Rendite erzielt. Es kommt wie gesagt auf den Anbieter an. Ich würde mein Geld ganz sicher nicht jedem Initiator anvertrauen und mir das Investitionsmodell ganz genau anschauen. In jedem Fall kann man mit Sachwertanlagen in Immobilien derzeit nichts falsch machen, außer zu teuer einzukaufen.

  • Herr Christian [email protected]
    Ich will Sie nicht ärgern aber wenn ich eine Wohnung kaufen will, dann mache ich das. Irgendwelche Zettel kaufe ich bestimmt nicht.

  • Eine interessante Rendite-Alternative können die neuen KAGB-regulierten Immobilienfonds mit Spezialisierung auf Wohnimmobilienentwicklung sein. Sie sind aufgrund eines ausgeglichenen Rendite/Risiko-Profils meiner Meinung nach planbarer als Aktien. Es kommt jedoch auf den Anbieter an. Hier ist sorgsam zu selektieren, wie die Investitionen erfolgen, z.B. reine Eigenkapitalbasis, möglichst hoher Streuungsgrad in mehrere Objektentwicklungen und Konzentration auf die stark nachgefragten Metropolregionen (insbesondere Berlin). Wichtig ist dabei auch der Exit: Ein Immobilienfonds mit Bestandshaltung, der die Rendite durch die Vermietung von Immobilien erzielt, wird sich sicher schwerer tun, als ein Beteiligungsangebot, bei dem die Wohnungen zum Zeitpunkt der höchsten Wertschöpfungsphase im Leben einer Immobilien sofort verkauft werden. Bei letzterem ist jedoch der Exit sicherzustellen.

    Als Anleger sollte man in seinem Portfolio ohnehin nicht einseitig auf Aktien setzen - es geht auch wieder genauso schnell bergab und dann ist das Gejammer groß. Insofern Sachwertanlagen in jedem Fall einbeziehen in die Anlageentscheidung. Es wäre begrüßenswert, wenn der Autor im Rahmen eines weiteren Artikels auf seriöse Anlage-Alternativen hinweisen würde, die ebenso Rendite liefern, ohne die Risiken zu forcieren.

  • Für Fonds gilt. Es steht jeden Tag ein Dummer auf nur finden muß man ihn.
    Daher die Werbung.

  • "Zinsen wird es in den kommenden Jahren quasi nicht mehr geben." Liebes HB, es gibt neben BUndesanleihen auch Anleihen von Unternehmen, die sehr wohl Zinsen zahlen. Könnte man erfahren, wer der Auftraggeber für die Aktienwerbung ist? Warum wird ein Aktienfonds mit wesentlich höherem Risiko beworben, während ETFs mit Unternehmensanleihen bei vergleichbarer Rendite aber weniger Risiki unerwähnt bleiben?

Serviceangebote